Samstag, 13. Juni 2026
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Pig Mania während einer KuK-Veranstaltung in Nordamerika? – Über mehr als eine Schweinerei, über Schweine und ihre Schweinesysteme

Laika Mondiali. © Francesca Polici - G&P Ltd

Berlin, BRD (Weltexpress). Schweinerei gilt hier und da als Würfelspiel und zwar als eines, das von David Moffat aus der Taufe gehoben wurde. Das Spiel erschien 1977 bei David Moffat Enterprises als „Pig Mania“.

Polizisten werden vor allem in den VSA mit dem VK im Beiboot als pigs (Schweine) bezeichnet, aber auch im Königreich Kanada, während sie in den VMS als los puercos oder los cerdos gelten, womit auch nichts anderes als die Schweine gemeint sind. Das Schweinesystem dahinter ist der Staat des Kapitals, wobei Yankee-Imperialisten im Allgemeinen und Yankee-Finanzimperialisten im Besonderen nicht nur die VSA beherrschen. In allen drei Staaten wird der Klassenkampf von oben geführt, während die VSA zudem der alle anderen überragende Kriegsstaat ist.

Der Klassenkampf von unten ist ein Witz und wird vor allem mit Worten geführt, aber auch mit Bildern. Aus aktuellem Anlaß wurden von der Künstlerin Laika Donald Trump und Gianni Infantino aufs Korn genommen. Zwei Kunstwerke würden das, was Laika „eine der umstrittensten Weltmeisterschaften der Geschichte“ bezeichnet, aus menschenrechtlicher Perspektive anprangern. Kenner und Kritiker wissen, daß diese KuK-Veranstaltung (KuK steht für Klüngel und Korruption) keine Weltmeisterschaft ist, denn über 150 Völker dieser Erde wurden von den Kapitalisten und Faschisten ausgeschlossen. Laika spricht trotzdem von einer Weltmeisterschaft.

„Es ist Trumps Weltmeisterschaft: die Weltmeisterschaft seiner Bomben, die Tausende von Menschen getötet haben, der ICE-Abschiebungen, der Rassendiskriminierung, der Visabeschränkungen, der Grenzüberprüfungen, die sich nur gegen bestimmte Delegationen richten (Usbekistan, Senegal usw.), und des Zusammenbruchs der Demokratie. Aber es ist auch die Weltmeisterschaft der Mitschuld am Völkermord in Gaza, an den Bombenangriffen im Libanon und im Iran, am Putsch in Venezuela und an den Drohungen gegen Kuba“, sagt Laika.

Im Visier der Künstlerin steht auch Gianni Infantino, dem vorgeworfen wird, die Grundwerte des Fußballs verraten zu haben, angefangen bei der politischen Neutralität. „Er erlaubte Israel die Teilnahme an den Qualifikationsspielen während eines andauernden Völkermords und verlieh Trump im vergangenen Dezember den FIFA-Friedenspreis, trotz der gewalttätigen und rassistischen Politik der amerikanischen Regierung und des Blutvergießens, das weltweit stattfindet.“

Laika prangert zudem die bereits dokumentierten Durchsuchungen an, die gegen einige Nationalmannschaften durchgeführt wurden, und wirft die Frage auf: „Wie viele mexikanische und südamerikanische Fans werden aus Angst, Opfer von Razzien und Abschiebungen zu werden, davon absehen, ihre Nationalmannschaften öffentlich mit Trikots und Fahnen zu unterstützen?“

Für Razzien und Abschiebungen sind die Pigs zuständig. Laika verweist auch auf die Schweine in den VMS. Die Künstlerin kritisiert Regierung in Mexiko-Stadt und wirft ihr vor, die verlogen Weltmeisterschaft genannte KuK-Veranstaltung als „Sportwashing“ zu nutzen, um hinter der Fußball-Show die schwere humanitäre Krise der VMS mit den erzwungenen Verschleppungen zu verbergen.

Laika: „130 000 Menschen gelten als verschwunden, das Ergebnis organisierter Kriminalität, an der staatliche Akteure beteiligt sind.“

Anmerkung:

Siehe den Beitrag

im WELTEXPRESS.

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