Neue Getriebe und Motoren – Opel frischt den Astra auf

Halte die Luft an: 21 Prozent weniger CO2 im neuen Opel Astra, Sommer 2019. © Opel Automobile GmbH, BU: Stefan Pribnow

Berlin, Deutschland (Weltexpress). Opel frischt den Astra auf. Und wie! Für den Opel Astra, der in der Kompaktklasse zuhause ist, und bei Kennern ist er noch als Opel Kadett bekannt, wurden neue Getrieben und Motoren entwickelt.

Der schöne Schein und also die äußere Optik wurde weitestgehend bewahrt. Und das ist gut so! Hier und dort wie beispielsweise an Kühlergrill und Schürze wurde mit leichter Hand gefeilt.

Weniger Luftwiderstand, weniger Verbrauch

Durch eine optimierte Abdeckung von Motorraum und Kühlergrill sowie eine verbesserte Führung des Unterbodenluftstromes konnte der Luftwiderstands-Beiwert cW beim Astra Kombi (ab 20 990 Euro) auf 0,25 und beim Fünftürer (ab 19 900 Euro) auf 0,26 gesenkt werden – das sind sensationelle Werte, die sich nicht zuletzt auf den Verbrauch positiv auswirken.

Vorwärts immer und auch rückwärts in einem guten Gang

Als Antriebe stehen ein 1,2-Liter-Dreizylinder-Benziner in den Leistungsstufen 81 kW/110 PS, 96 kW/130 PS und 107 kW/145 PS, ein 1,4-Liter-Benziner mit 107 kW/145 PS sowie ein 1,5-Liter-Dreizylinder-Turbodiesel mit 77 kW/105 oder 90 kW/122 PS zur Wahl. Zwei der Benziner bringen die gleiche Leistung, die Version mit dem größeren Hubraum bietet aber mehr Drehmoment und ist mit einer stufenlosen Automatik gekoppelt. Für den stärksten Diesel ist optional eine Neunstufen-Wandlerautomatik lieferbar. Ansonsten sind die Antriebe serienmäßig mit Sechsgang-Handschaltern kombiniert. Alle Motoren erfüllen die Abgasnorm Euro-6d. Im Vergleich zum Vorgänger soll der CO2-Ausstoß um bis zu 21 Prozent reduziert worden sein. Opelianere sprechen davon, dass der neue Opel Astra „der effizienteste Opel Astra aller Zeiten“ sei.

Außen top und innen tipptopp

Das Innenleben des Astra wird vom neuen Infotainment-System Multimedia Navi Pro, das auch per Sprachsteuerung bedient werden kann, einem Acht-Zoll-Touchscreen sowie dem ersten teildigitalen Tacho mit drei Rundinstrumenten beherrscht. Beim Fahren muss man sich also wirklich beherrschen und auf den Verkehr achten, nicht auf den Vollbildschirm schauen, der voll mit Informationen und Möglichkeiten ist.

Per Infotainment und den Connected Services können Echtzeit-Verkehrsinfos, Online-Karten-Aktualisierungen und eine vorausschauende Navigation übermittelt werden. Apple CarPlay und Android Auto sind serienmäßig an Bord.

Allerlei Extras

Auf der Aufpreisliste für den Astra stehen unter anderem die Matrix-LED-Scheinwerfer, ein adaptiver Geschwindigkeitsregler, ein Frontkollisions-Warner mit automatischer Notbremsfunktion sowie Ergonomie-Sitze mit Ventilation und Massagefunktion. Die Frontkamera erkennt jetzt neben anderen Fahrzeugen auch Fußgänger, und die Rückfahrkamera liefert schärfere Bilder.

Fotoreportage

Mehr Bilder zum Beitrag in der Fotoreportage: Oh, Opel Astra von Ted Prudenter.

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