Korn vom Keiler oder guter Schnaps im schönen Keilerladen – Serie: Im Lada über Land

Klar und wahr: Hardenberg Korn. © Hardenberg Wilthen AG

Hardenberg, Deutschland (Weltexpress). Im Lada über Land frei nach Erich Kästner fahren und zwar bis zum Gräflichen Landsitz Hardenberg, einem stattlichen Anwesen im südlichen Niedersachsen, auf dem sich Carl Graf von Hardenberg mit Hingabe der Traditionspflege seines berühmten Vorfahren widmet, wer will das nicht?!

Dort, wo der Beverbach in die Leine mündet, kurvt man quer durch den Ort Nörten-Hardenberg, dreht am Schlosspark eine Runde bis unter die Ruine der Burg Hardenberg, wo sich der schöne Keilerladen befindet.

Die tausendjährige Burgruine ist die Kulisse für geistige Getränke, großartigen Schnaps und gute Geschichten aus mehr als Tausend Jahren. Um 1101 nach unserer Zeitrechnung wurde sie  als „Vestes Haus“ erstmals urkundlich erwähnt und etwa um 1287 vom Eigentümer Bistum Mainz, dem es an Geld mangelte, mitsamt den Ländereien ihren Verwaltern, den Herren von Hardenberg, übereignet. Bis heute herrscht dort ein Hardenberger. Und der Hardenberg, auf dem die Burg trohnt, ist und bleibt die Heimat der bekannten Spirituosen mit dem Keilerkopf.

Das Keilerland darf bewandert werden und auch der Schlosspark mit respektvollem Abstand zum immer noch bewohnten Schloss. Die Burgruine auf dem Buntsandsteinsockel will erklommen werden, das Burghotel bewohnt und die immer noch familieneigene Kornbrennerei besucht.

Der Klassiker: Hardenberg Korn

Anschließend wird im Keilerladen eingekauft. Der Hardenberg Korn ist als „kostbare Tradition“, wie es auf dem großen Etikett einer Flasche steht, ein Muss. Auf der Flasche, in der 700 ml Korn bei einem Alkoholgrad von 35 % Volumenkonzentration glucksen, selbst steht zu lesen: „HARDENBERG DISTILLERY“ (sic!) und „SEIT 1700“. Das kann man sogar fühlen.

Auf dem kleinen Etikell steht: „Bei der Hardenberg Distillery verbinden sich über 300 Jahre Tradition und Erfahrung mit exzellenten Zutaten, Innovationsgeist und Herzblut für jedes Detail der Herstellung. Das handgemacht Ergebnis findet sich in dieser Flasche“ mit dem Keilerkopf.

Noch heute laufen Keiler durch die Hügellandschaft des Vorharzes, in der sich üppige Getreidefelder mit dem von Licht durchfluteten Blätterdach des Eichen- und Buchen-Mischwaldes abwechseln. Nur Biber (Bever) sucht man noch vergebens.

Dafür ist der Korn, „wie er sein muss“:

  • klare Weizennote mit fruchtigen Anklängen
  • mit Weizen aus eigenem Anbau und aus der Region
  • ein- und dreijähriges Weizenfeindestillat im Eschebottich ausgereift

Das schmeckt pur und als

Scharfe Schorle

  • 4 cl Hardenberg Korn
  • 1 cl frischer Limettensaft
  • Ginger, beispielsweise den Thomas Henry Spicy Ginger

Darauf fahren wir ab und anschließend im Lada über Land.

Anmerkung:

Die Recherche wurde von der LADA Automobile GmbH in Neu Wulmstorf und von der Hardenberg Wilthen AG unterstützt.

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