Samstag, 21. März 2026
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Kantersieg gegen eine Gurkentruppe – Füchse Berlin besiegten am Sonntagabend in der Berliner Max-Schmeling-Halle den Handball Club Erlangen

Berliner Füchse gegen HC Erlangen. © Münzenberg Medien, Foto / BU: Stefan Pribnow, Ort und Datum der Aufnahme: Berlin, 15.3.2026

Berlin, BRD (Weltexpress). Die aktuelle Auswahl der Pro Handball Club Erlangen Netzwerk für Spitzenhandball in Erlangen GmbH & Co. KG war am Sonntagabend, den 15.3.2026, in Berlin eine, die nicht nur im Regierungsbezirk Mittelfranken im Bundes- und Freistaat Bayern als „ersatzgeschwächt“galt, worauf Johannes Sellin als Cheftrainer und Oberbetreuer auch nach der Partie in der sich anschließenden Pressekonferenz in der Berliner Max-Schmeling-Halle hinwies. Mit anderen Worten: Sie war in der Abwehr eine Gurkentruppe.

Mit zwei 21-Jährigen im Innenblock könne man dem Rückraum der derzeitigen Auswahl im Angriff der Füchse Berlin Handball GmbH nicht Paroli bieten, meinte Sellin, der zudem mehrfach die falsche „Körpersprache“ seiner Männer am eigenen Kreis monierte. Auf der anderen Seite wurde ein Kantersieg gefeiert.

Ändern konnte Johannes Sellin, der früher in Berlin spiele, weder etwas an der eigenen Gurkentruppe noch am Kantersieg der Berliner Füchse. Klar, war also von Anfang an, daß seine Spieler früher oder später untergehen würden. Das galt vor allem für die Abwehr, während der Angriff 15 Treffer in der ersten und 14 Treffer in der zweiten Halbzeit im sogenannten Fuchsbauch nicht schlecht sind, aber auch nicht gut. Sicherlich muß man ersten gegen diese Berliner Füchse 29 Tore erzielen, doch zweitens tun das viele, denn die Berliner Abwehr könnte besser sein und müßte besser sein, um Titel zu gewinnen. Mannschaften aus Kiel, Gummersbach, Lemgo, Mannheim, Melsungen, Göppingen, Eisenach und Magdeburg halten hinten besser dicht.

Dafür hat die Füchse Berlin Handball GmbH jedoch erstens den besten Torhüter und zweitens den besten Angriff der ganzen Liga. Noch ein Treffer und die Marke von 900 Tore ist in dieser Saison erreicht. In Magdeburg wird das der Fall sein. Wenn eine Mannschaft in Magdeburg gewinnen kann, dann die von Nicolej Krickau trainierte und betreute. Das Spitzenspiel der obersten Liga der BRD soll am 28. März 2026 in Magdeburg steigen.

Das Spiel gegen die eingesetzten Spieler der Pro Handball Club Erlangen Netzwerk für Spitzenhandball in Erlangen GmbH & Co. KG vor fast ausverkaufen Halle war nur eine Pflichtaufgabe, ein Arbeitssieg, bei dem der eine oder andere Fuchs gerufene Spieler der Füchse Berlin Handball GmbH sich nach Frust gegen HBC Nantes in Laune werfen durfte. Allerdings war wieder einmal aller Anfang schwierig. Wenn Dejan Milosavljev, der 60 Minuten durchspielte, nicht zu Beginn das Tor vernagelt hätte, wären seine Vorderleute nach einer Viertelstunde beim Stand von 10:8 nicht mit zwei Toren vorne gewesen. Doch dann zogen sie auf acht Tore weg. Zur Halbzeit stand es 23:15 und am Ende 45:29. Kantersieg gegen eine Gurkentruppe!

Beim Kantersieg ragten neben dem Torhüter, der weit über ein Dutzend Paraden zeigte, genauer: 17 (sic!), der Rückraum mti Mathias Gidsel, Lasse Andersson und Nils Lichtlein heraus. Die drei steuerten alleine 27 Treffer zum Sieg bei und kein einziger davon von der Sieben-Meter-Markierung. Zudem gaben die drei herausragenden Akteure die eine oder andere Vorlage. Wie immer bekommt Matthes Langhoff im Angriff zu wenig Spielzeit. Er kommt an Lasse Andersson einfach nicht vorbei und dennoch auf vier sehenswerte Tore.

Berliner Füchse gegen HC Erlangen.
© Münzenberg Medien, Foto / BU: Stefan Pribnow, Ort und Datum der Aufnahme: Berlin, 15.3.2026

Stimmen zum Spiel

Cheftrainer Johannes Sellin: „Berlin spielte mit viel Wut im Bauch nach dem verlorenen Champions-Leauge-Spiel… Wir kommen hinten nicht rein.Die Körpersprache hat mir überhaupt nicht gefallen.“

Cheftrainer Nicolej Krickau: „Ich bin sehr zufrieden mit unserem heutigen Auftreten. Wir waren von Anfang an, die kompletten 60 Minuten über, fokussiert. Uns war es wichtig den Fans für ihren unglaublichen Support der vergangenen Wochen etwas zurückzugeben. Besonders von dem gewonnenen Torhüterduell haben wir heute profitiert. Auch über das Verhältnis zwischen den Würfen aus dem Rückraum und den Eins-gegen-Eins-Situationen bin ich in unserem Angriff sehr glücklich. Jetzt hoffen wir, dass alle Spieler gesund aus der Nationalmannschaftspause zurückkommen. Wir freuen uns auf unsere anstehenden Aufgaben.“

Daten zum Spiel

Füchse Berlin Handball GmbH: Lasse Ludwig, Dejan Milosavljev (17 Paraden); Max Darj, Leo Prantner, Lasse Andersson (9), Aito Ariño, Tobias Schjølbergg Grøndahl, Nils Lichtlein (7), Mathias Gidsel (11), Tim Freihöfer (8/4), Nejc Cehte, Matthes Langhoff (4), Lukas Herburger, Hakun West av Teigum (2), Mijajlo Marsenić (4).

Pro Handball Club Erlangen Netzwerk für Spitzenhandball in Erlangen GmbH & Co. KG: Khalifa Ghedbane (6 Paraden), Tin Herceg (1); Andri Mar Rúnarsson (3/2), Milos Kos, Marek Nissen (5), Yannik Bialowas (1), Sander Andreassen Øverjordet (2), Florian  Scheerer (2), Sebastian Firnhaber (2), Antonio Metzner (2), Finn Schultz (1), Tobias Buck (1), Viggó Kristjánsson (3/2), Tim Gömmel (7).

  • Spielort: Max-Schmeling-Halle, Berlin
  • Zuschauer: 8 817
  • Schiedsrichter: Heine / Standke
  • Strafminuten: 6 / 8
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