Jeep hat seinen Grand Cherokee aufgefrischt – Sein Sechszylindermotor ist jetzt kräftiger und dabei sparsamer

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Jeep Grand Cherokee SRT © FCA

Berlin, Deutschland (Weltexpress). Seit mehr als 75 Jahren kennt man den Jeep – er ist sozusagen der Urvater aller serienmäßig für den privaten Einsatz entwickelten Geländewagen. Heute steht Jeep aber auch für große komfortable SUV’s – seit kurzem werden sie wie alle Jeep-Fahrzeuge unter dem Dach von Fiat entwickelt und gebaut. Und die Fusion mit Fiat hat der amerikanischen Marke richtig gut getan: Deren Fahrzeuge verkaufen sich seither besser denn je.

Auch Cherokee und Grand Cherokee liegen gut im Rennen – sie bieten neben beachtlichen On- und Offroad-Fähigkeiten auch ein überzeugendes Platzangebot, durch das der Grand Cherokee zum Reisemobil avanciert. Und aus der Grand Cherokee-Reihe stammt auch der stärkste Bolide – der SRT mit seinem 344 kW/468 PS starken 6,4-Liter-Achtzylinder-Motor. Mit 624 Newtonmetern an maximalem Drehmoment treibt er den 2,5-Tonner in nur 5,0 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 und auf eine Spitze von 257 km/h. Allerdings sind für dieses Fahrzeug, das optional mit einer verbesserten High-Performance-Bremsanlage ausgerüstet werden kann, auch mindestens 87 900 Euro hinzulegen.

Weil sich der Modellwechsel beim Grand Cherokee auf 2018 verschoben hat, wurde die Baureihe nochmals überarbeitet – speziell der Sechszylinder-Benziner, der jetzt etwas kräftiger und sparsamer zugange ist. Durch innermotorische Änderungen – neue Zylinderköpfe, eine erhöhte Verdichtung sowie eine variable Ventilsteuerung der Einlassventile konnten Drehmoment- und Leistungsverlauf optimiert werden. So hat sich die Leistung um fünf Prozent erhöht, und im niedrigen Drehzahlbereich bis 3000 U/min ist das Drehmoment um 15 Prozent gesteigert worden. Dennoch konnte der Verbrauch um sechs Prozent gesenkt werden – nicht zuletzt durch die Integration einer Start-Stopp-Automatik.

Darüber hinaus wurde für alle Versionen des Jeep Grand Cherokee eine elektrische Servolenkung eingeführt und das Automatikgetriebe per Ölheizung schneller auf Betriebstemperatur gebracht. An der Optik der Fahrzeuge, die ab 50 900 Euro zu haben sind, wurde nur wenig geändert – es sind lediglich neue Innen- und Außenfarben sowie neue Rad-Designs im Angebot.

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