Jahresbilanz für die Bundesrepublik – Deutsche kaufen farblose, benzinbetriebene Autos

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Für Kinder dürfen die Autos zum Spielen noch bunt sein.
Bunte Spielzeugautos für die Kleinen, damit sie lachen und nicht weinen. Quelle: Pixabay

Flensburg, Deutschland (Weltexpress). Alle Jahre wieder teilt das Kraftfahrt Bundesamt (KBA) in Flensburg seine Jahresbilanz mit. Und siehe da, Deutsche kaufen weiterhin farblose, benzinbetriebene Autos.

Farblose Fahrzeuge

In de Pressemitteilung des KBA vom 4. Januar 2018 mit, dass „der Anteil der privaten Neuzulassungen … 2017 auf 35,6 Prozent (2016: 35,0 %)“ gestiegen sei und „die bevorzugten Farben beim Neuwagenkauf … weiterhin Grau (28,5 %) und Schwarz (25,6 %)“ gefolgt von Weiß mit 20,9 Prozent waren. Anders formuliert: Nur ein Viertel aller Fahrzeuge sind farbig und fröhlich. Das ist wenig.

Weniger Diesel

Der Anteil der Diesel geht in Deutschland nach Dieselskandalen und drohenden Fahrverboten zurück. Er weist 2017 nur noch einen Anteil von 38,8 Prozent auf. Hingegen steigt der Anteil der Benziner von 52,1 Prozent auf 57,7 Prozent.

Das KBA teilt ferner mit: „Die alternativen Antriebe zeigten durchgehend eine positive Entwicklung. 3.723 erdgasbetriebene (+14,9 %) und 4.400 mit Flüssiggas angetriebene Pkw (+47,2 %) waren zusammen mit einem Anteil von 0,2 Prozent vertreten. 84.675 Hybride (+76,4 %), darunter 29.436 Plug-in-Hybride (+114,2 %). bildeten einen Anteil von 2,5 Prozent. 25.056 Elektro-Pkw mit einem Anteil von 0,7 Prozent wiesen eine Steigerung von +119,6 Prozent auf.“

Hybrid- mit 2,5 Prozent und E-Autos mit 0,7 Prozent liegen trotz starker Steigerung unter ferner liefen.

Noch mehr SUV´s

Leicht stieg der Anteil der Neuzulassungen 2017 auf 35,6 Prozent. 2016 sollen das laut KBA 35,0 Prozent gewesen sein. Zu berücksichtigen sind dabei die sogenannten Diesel-Eintauschprogramme. Dabei werden in der BRD gerne Kraftwagen der Kompaktklasse (23,3 %), aber auch SUVs (15,2 %), Kleinwagen (14,5 %) und die Mittelklasse (11,9 %) gekauft. Dass die SUVs mit einem Plus 22,5 Prozent und die Obere Mittelklasse mit einem Plus von 17,7 Prozent weiter steigen, wundern wenig, wenn man weiß, dass die Reichen reicher werden. Vor allem die Alten unter den Reichen greifen gerne zu Reisemobilen. Bei den Wohnmobilen liegt der Zuwachs bei 15,5 Prozent.

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