Freude in der Bundesstadt: Bundesminister Niebel kündigt Hauptsitz der GIZ in Bonn an

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Internationale Fahnen in Bonn.

Auf die Forderung des Bundes der Steuerzahler angesprochen, ob der Hauptsitz seines Ministeriums nicht aus Kostengründen von Bonn nach Berlin verlegt werden sollte, antwortete Niebel: „Es gilt das Bonn-Berlin-Gesetz. Aber wenn es ein Ministerium gibt, das gut in Bonn aufgehoben ist, dann meines“. Denn in Bonn sei auch der Sitz der Vereinten Nationen und auch der erste Dienstsitz der neuen Organisation GIZ werde dort sein. Der Bundesminister weiter wörtlich: „Es besteht in dieser Stadt eine wichtige Infrastruktur, die ich nicht auflösen will. Das wäre kontraproduktiv für unsere Arbeit“, so der Minister.

Die GIZ soll aus dem Zusammenschluss der Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ), dem Deutschen Entwicklungsdienst (DED) und der Weiterbildungsgesellschaft und Entwicklung Inwent entstehen. Über dieses Thema und die Entscheidung, wo der jeweilige Sitz nun sein sollte, hatte es viel Diskussion gegeben. Nun scheint es klar zu sein, in Bonn und in der Umgebung vor allem im rechtsrheinischen Bad Honnef und im weiter südlich benachbarten Rheinbreitbach, das schon zu Rheinland-Pfalz gehört, sind die Bürger und die Bürgermeister froh.

Denn vor allem für die Infrastruktur in Bad Honnef und Rheinbreitbach ist dies eine wichtige und freudige Überraschung und Entscheidung. So erklärte der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Unkel, Werner Zimmermann: „Das ist eine sehr gute und wichtige Entscheidung für unsere Region, denn unsere Beherbergungsunternehmen wie Hotels und vermietete Privatunterkünfte, Gaststätten und auch der gesamte Tourismus in unserer Region wird davon profitieren. Im Übrigen habe es ja schon seit vielen Jahren den Internationalen Entwicklungsdienst und Inwent in der heimatlichen Region gegeben, ein Wegzug wäre für dieses Gebiet und die Menschen hier fatal gewesen. Nun aber freuen sich die hiesigen Bürger.

Der Anruf der Redaktion vom WELTEXPRESS war für den Bürgermeister überraschend gewesen. Von unserer Redaktion erhielt er diese schöne Nachricht. Für alle Kommunalpolitiker und die betroffenen vielen hundert Bürgerinnen und Bürger bedankte sich Bürgermeister Werner Zimmermann „bei dem Bundesminister für diese positive Entscheidung und Einstellung für unsere Heimat“, so der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Unkel. Weiter Infos: www.gtz.de, www.gtz.de und www.ded.de

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