FCA und PSA vor Fusion oder gesundfressen statt gesundschrumpfen?

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Der Auspuff eines Autos.
Puff in die Luft. Quelle: Pixabay

Berlin, Deutschland (Weltexpress). Der mehr oder weniger französische Konzern PSA und der nicht weniger mehr oder weniger italienisch-amerikanische Konzern FCA bereiten eine Fusion vor.

FCA steht für Fiat Chrysler Automobiles N.V. und ist ein Automobilhersteller mit rechtlichem Sitz in Amsterdam und operativer Hauptzentrale in London, der aus der Fusion der italienischen Fiat S.p.A. und US-amerikanischen Chrysler Group LLC entstand.

Fiat stand bisher immer für in Italien ausreichende Technik und gilt gemeinhin als Kleinst-, Klein- und Mittelkassenhersteller. Allerdings läuft auf Maserati unter FCA sowie mancher Van und SUV als auch Sportwagen. Marken wie Lancia, Alfa Romeo, Ferrarie, Dodge, Chrysler und Jeep gehören zum Konzern.

Der mittlerweile von Mike Manley statt Sergio Marchionne geführte Konzern, der zuvor Fusionsgespräche mit Renault-Managern führte, die im Frühjahr 2019 scheiterten, wollen die FCA-Bosse es nun mit denen von PSA probieren.

PSA wiederum steht für Peugeot Société Anonyme mit Sitz in
Rueil-Malmaison bei Paris. Da steckt also Peugeot drin, aber auch Citrön und neuerdings Opel und Vauxhall.

Sollte die Funktion funktionieren, würde der neue Konzern einen Absatz von fast 9 Millionen Fahrzeugen anstreben.

Vor dem neuen Aus-zwei-mach-einen-Konzern rangieren nur noch Volkswagen, Toyota sowie Renault-Nissan.

Von der Fusion versprechen sich die Eigentümer und ihre Manager bessere Verkaufszahlen und einen Modernisierungsschub. Dass der FCA-Konzern große Probleme bekam und manche Marken nur noch Schrott zu sein scheinen, das brachte ihn gewaltig unter Druck. Salopp formuliert sind FCA-Motoren nicht gerade der letzte Schrei. Ob das Gesundfressen die große Lösung für die vielen kleinen Probleme ist, das werden Analysten und Kritiker in Zukunft sehen.

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