Entwicklung und Absatz von E-Autos stocken

Nach dem aktuell dritten Bericht der Nationalen Plattform Elektromobilität muß die Bundesregierung ihre Pläne nach unten korrigieren, denn demnach werden es – ohne weitere Förderung – nur noch 600.000 Einheiten.

Bundeswirtschaftsminister Phillip Rösler (FDP) meinte dazu, es sei nicht die Aufgabe der Bundesregierung, Ladestationen oder Autos zu bauen. Das E-Auto müsse sich am Markt durchsetzen.

Und nun? Geplant ist der „Markthochlauf“ für 2014, für das Jahr 2017 ist der Beginn der Mas-senfertigung vorgesehen. Die bisherige Entwicklung läßt aber Zweifel keimen, ob die Planung gelingt. Denn seit 2008 sind lediglich 4.000 E-Fahrzeuge angemeldet worden, 2.200 Ladestationen sind zur Zeit errichtet.

Für die Kunden immer noch problematisch sind der hohe Anschaffungspreis der Stromer, die geringe Reichweite der Batterien, die langen Ladezeiten und die noch nicht vollständig geklärten Sicherheitsfragen.

Eine staatliche Förderung bei der Anschaffung, wie sie in manchen europäischen Ländern verfolgt wird, wird – siehe insbesondere Bundeswirtschaftsminister Rösler – hierzulande nicht in Betracht ge-zogen.

kb