Berlin, BRD (Weltexpress). Auf der Suche nach Geburtstagsgedichten, dieses – doch etwas makaber – von vor 17 Jahren gefunden. Aber so ist die Zeit.
Ich liebe dich, so sprach der schöne Schein,
Und schenk dir auch den Tod aus Elfenbein.
Sieh, wie er weiß sich offenbart,
Obgleich ihn Blut verfluchend, das ihn zart,
Mit seinem tristen Rot beleidigend verfärbt.
Du hättest selbst das schönste Elfenbein geerbt.
Von Alters her, für wenige bestimmt,
Was man den vielen täglich bleibend nimmt,
Daß Leben ihnen nicht zum Anspruch wird,
Weil eben, ach, der vielen Leben einfach stört,
Läßt sich doch Krieg, gar wie ein Elfenbein,
Legendenbildend zukünftig verzeih’n?
Anmerkung:
Vorstehender Beitrag von E. Rasmus wurde am 7.9.2009 in Berlin geschrieben.
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