Eisbären Berlin und Ice Tigers Nürnberg kämpfen heute im Spitzenspiel der DEL um den Platz an der Sonne

Petri Vehanen
Da steht ein Eisbär im Tor und hört auf den Namen Petri Vehanen. © 2017, Foto: Joachim Lenz

Berlin, Deutschland (Weltexpress). Wenn der Zweite, das sind die Eisbären aus Berlin, gegen den Dritten, das sind die Ice Tigers aus Nürnberg, der Tabelle der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) spielt, dann ist das durchaus ein Spitzenspiel, auch wenn die Spitzenmannschaft der Stunde EHC Red Bull München heißt.

Spitzenspiel

Schließlich spielen die Verfolger aus der Hauptstadt und Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg um den Platz an der Sonne. Und hoffentlich bieten sie dabei Eishockey vom Feinsten.

Dafür und also für ein echtes Spitzenspiel könnten auch die Gäste aus dem Bundesland Bayern in Berlin sorgen, denn die sind mit NHL-Größen wie Thomas Gilbert, Milan Jurcina, John Mitchell, Steven Reinprecht, David Steckel und Topscorer Philippe Dupuis gut bestückt. Leider werden Reinprecht und Steckel den Franken fehlen.

Tabellenführer, alter und neuer Meister

Einer der genannten Verfolger des alten und neues Meisters aus München, der ein Sechs-Punkte-Wochenende feierte, wird heute auf jeden Fall gewinnen. So viel steht fest. Ob der Sieg zum Platz an der Sonne reicht, das hängt davon ab, ob die Pinguine aus Krefeld heute in München gewinnen.

Verfolger

Die Nürnberger sind übrigens nur Dritter, weil deren Torverhältnis schlechter ist als das der Berliner, die allerdings ein Punktspiel mehr absolvierten als der Tabellenführer, Nürnberg oder Wolfsburg.

Offensive und Defensive

Laut Pressemitteilung der Berliner Eisbären vom 18. Dezember 2017 sollte Eisbären-Cheftrainer Uwe Krupp gesagt haben, dass „Nürnberg aus einer kompakten Defensive und mit offensivstarken Spielern, die ihre gefährlichen Konter effizient abschließen können“, spielen würde.

Rückblickend auf die beiden Niederlagen gegen Köln und Wolfsburg soll Krupp „mangelnde Disziplin und Konstanz“ genannt haben.

Mit dabei seien André Rankel und der nach einer Oberkörperverletzung genesene Stammtorhüter Petri Vehanen, Frank Hördler, Danny Richmond und Florian Busch sind immer noch verletzt und fehlen am heutigen Dienstag, Beginn 19:30 Uhr, Mercedes-Benz-Arena-Berlin. Vielleicht stehen Charlie Jahnke und Maximilian Adam auf dem Eis. Vielleicht stimmt heute gegen Ice Tigers das Verhältnis von Offensive und Defensive.