Die Vierschanzentournee 2023/24 – Andreas Wellinger siegt in Oberstorf

Skispringer in Oberstdorf. © Foto: Brigitte Waltl-Jensen, OK Vierschanzentournee

Berlin, Deutschland (Weltexpress). Die Vierschanztournee begann am 28.12.2023 auf der Schattenbergschanze im ansonsten schneefreien Oberstorf mit der Qualifikation. Heute fand der Auftakt zur berühmten Vierschanzentournee vor über 25.000 Zuschauern statt. Wahnsinn, aber wahr: Andreas Wellinger, der als große Hoffnung auf den ersten BRD-Sieg bei diesem oft von Deutschen aus noch mehrheitlich von Deutschen bewohnten Staaten dominierten Wettbewerb im Skispringen gilt, kam, flog und siegte am Schattenberg mit einer umjubelten Weite von 139,5 im ersten und 128 Meter im zweiten Durchgang sowie 309,3 Punkte.

Zuletzt gewann Sven Hannawald 2002 als Springer aus der BRD diesen traditionsreichen Wettbewerb. Auch andere Adler vom Deutsche Skiverband e.V. der BRD schnitten gut ab. Philipp Raimund wurde sechte und Karl Geiger, der im ersten Durchgang noch auf Podestkurs lag, landete bei widrigen Bedingungen im zweiten Durchgang noch auf dem siebten Platz.

Die Hoffnungen der Bayern aus dem Bundes- und Freistaat Bayern liegen weiter auf Wellinger, den Olympiasieger von 2018.

Der Deutsche Stefan Kraft aus der Republik Österreich (RÖ) landete nach 298,9 Metern und 125,0 Metern auf dem dritten Platz mit (298,9 Punkten) und auf dem Podest hinter Wellinger und dem Japaner Ryoyu Kobyashi, der 124,5 und 129,0 Meter (306,3 Punkte) sprang.

Zwei weitere Deutsche schafften es unter die besten Zehn. Jan Hörl kam auf den achten und Michael Hayböck (beide RÖ) auf den zehnten Platz.

Halvor Egner Granerud aus Norwegen enttäuschte als Titelverteidiger bei der 72. Vierschanzentournee. Er kam nicht in den zweiten Durchgang.

Die Ergebnisse der besten zehn Springer in Oberstorf:

  • 1. Andreas Wellinger (BRD) 309,3 Pkt. (139,5 m/128,0 m)
  • 2. Ryoyu Kobayashi (Japan) 306,3 (134,5/129,0)
  • 3. Stefan Kraft (RÖ) 298,9 (132,5/125,0)
  • 4. Lovro Kos (Slowenien) 289,7 (123,0/139,5)
  • 5. Marius Lindvik (Norwegen) 286,1 (132,0/127,0)
  • 6. Philipp Raimund (BRD) 286,0 (128,5/135,0)
  • 7. Karl Geiger (BRD) 285,4 (133,5/122,5)
  • 8. Jan Hörl (RÖ) 285,1 (123,5/127,5)
  • 9. Peter Prevc (Slowenien) 282,0 (124,5/138,0)
  • 10. Michael Hayböck (RÖ) 281,4 (131,5/129,0)

Anmerkung:

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