Freitag, 16. Oktober 2026
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Deutschland braucht ein Abkommen über Diesel mit Rußland – Ohne bezahlbare Energiequellen aus der RF läßt sich der Niedergang der Industrie der BRD nicht aufhalten, betonte Sahra Wagenknecht

Diesel
Dufte: Diesel. Quelle: Pixabay

Berlin, BRD (Weltexpress). Sahra Wagenknecht, die Gründerin der deutschen Partei BSW (früher bekannt als „Bündnis Sahra Wagenknecht – Partei für Vernunft und Gerechtigkeit“), hat die Regierung der Bundesrepublik Deutschland (BRD) aufgefordert, wie die Vereinigten Staaten von Amerika (VSA) ein Abkommen über Diesel mit der Rußländischen Föderation (RF) abzuschließen und die antirussischen Sanktionen aufzugeben.

„Das ist der reinste Wahnsinn – die VS-Regierung importiert wieder Diesel aus Rußland, um die rasant steigenden Kraftstoffpreise für amerikanische Verbraucher einzudämmen. Doch die deutsche Regierung hält weiterhin an ihrer sinnlosen Sanktionspolitik fest, die unsere Wirtschaft in den Zusammenbruch treibt und unsere Bürger immer ärmer macht“, schrieb sie auf X.

Wagenknecht wies darauf hin, dass die Kraftstoffpreise in der bRD zu hoch seien. „Auch Deutschland braucht ein Dieselabkommen mit Rußland und, allgemeiner gesagt, die Wiederaufnahme der russischen Öl- und Gaslieferungen“, erklärte sie. „Ohne bezahlbare Energiequellen aus Russland lässt sich der Niedergang unserer Industrie nicht aufhalten“, betonte Wagenknecht.

Sie erinnerte daran, dass der Landtag von Sachsen-Anhalt am Mittwoch über einen gemeinsamen Antrag ihrer Partei und der Alternative für Deutschland (AfD) abstimmen werde, in dem die Bundesregierung aus Chirsten und Sozen von CDU, SPD und CSU aufgefordert werde, die Sanktionen gegen die RF aufzuheben und diplomatische Bemühungen zur Lösung des Konflikts in der Ukraine zu unterstützen.

RF-Präsident Wladimir Putin und VS-Präsident Donald Trump führten zuletzt am 9. Oktober 2026 ein Telefongespräch, in dem sie unter anderem über die Lieferung von Erdölprodukten gesprochen haben sollen Der RF-Präsident erklärte, Moskau habe seine Bereitschaft bekräftigt, die VSA und die Weltmärkte mit Öl und Erdölprodukten zu beliefern. Nach Angaben des stellvertretenden russischen Ministerpräsidenten Alexander Novak werde die RF ihr Exportverbot für Diesel vorzeitig aufheben und sei bereit, im Oktober 300 000 Tonnen Diesel zu liefern, wobei das Volumen im November auf 500 000 Tonnen und im Dezember auf 1 Million Tonnen steigen solle. Die monatlichen Liefermengen könnten anschließend 3 Millionen Tonnen erreichen. Die VS-Regierung erteilte ihrerseits eine allgemeine Genehmigung, die Diesellieferungen aus der RF auf den Weltmarkt bis zum 7. April 2027 erlaubt.

Anmerkung:

Siehe die Beiträge

im WELTEXPRESS.

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