Berlin, BRD (Weltexpress). Der für den 30. Oktober 2026 ausgerufene Generalstreik in der Republik Italien ist ein Wagnis, aber notwendig, um klarzustellen, um was es geht, bilanziert die Basis-Gewerkschaft Unione Sindacale di Base (USB). Die Gründe ihres Aufrufs vom 13. Oktober 2026 wurden im kommunistischen Magazin „Contropiano“ am 18. Oktober 2026 veröffentlicht.

Unter der Überschrift „La scommessa dello sciopero generale del 30 ottobre“ heißt es: „Wir betreiben nun schon seit geraumer Zeit eine Kampagne, und jetzt, mit der Zustimmung zum Stabilicum, auch bekannt als das ‚neue Betrugsgesetz‘ (zu den Wahlen), stecken wir mittendrin. Doch es findet keine Diskussion über die Themen statt, die der großen Mehrheit der Menschen in unserem Land am Herzen liegen.

Es wird nicht darüber gesprochen, wie man Löhne und Renten erhöhen kann, es wird nicht darüber gesprochen, wie man die explodierenden Preise stoppen kann, es wird nicht darüber gesprochen, wie man Italien vor den immer stärker werdenden Winden des Krieges schützen kann!.

Die Rechte, die die Regierungsverantwortung trägt, ergreift einerseits kosmetische Maßnahmen (wie die Abschaffung der Kfz-Steuer für ein Jahr), um der Wählerschaft ein wenig Sand in die Augen zu streuen, und versucht andererseits, die Aufmerksamkeit auf die Anwesenheit von Migranten zu lenken, indem sie Vannacci und der extremen Rechten in dieser Frage nacheifert – in dem Versuch, die Schwierigkeiten von Millionen von Arbeitnehmern mit der bekannten These von der ‚Invasion der Einwanderer‘ zu erklären.

Es ist das übliche Spiel, das Thema zu wechseln, wenn einem die Argumente fehlen und vor allem der Wille, Interessen anzutasten, mit denen die Rechte seit jeher verbündet ist (siehe Banken und Großunternehmen).“

Im Beitrag der USB in „Contropiano“ wird auf Kundgebungen am 10. Oktober 2026 eingegangen, den „Kampf um die Befreiung Palästinas von der völkermörderischen Unterdrückung durch Israel“, von studentischen Protesten geschwärmt und zudem eine Zusammenfassung der Maßnahme zur Verbesserung der allgemeinen Wirtschaftslage geboten.

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