Das KSK der Bundeswehr vor der (Teil-)Auflösung, der Hase im Pfeffer

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Pfeffer. Quelle: Pixabay

Berlin, Deutschland (Weltexpress). Jetzt fällt die Republik uni sono über eine Einheit der Bundeswehr her: das Kommando Spezialkräfte. Dort werden Tendenzen verortet, über die zwar seit Jahren öffentlich berichtet wurde, ohne allerdings zwingende und angemessene Konsequenzen zu ziehen.

Die in Aussicht genommene Auflösung einer ganzen Kompanie stellt jedenfalls dem gesamten KSK das Testat eines verheerenden Makels aus. Außerdem gibt man sich eine Blöße der besonderen Art, denn es hat den Anschein, dass durch diese Auflösung sich Vorgesetzte aller Ebenen in Sicherheit bringen wollen. Bis zum Generalinspekteur und die heutige Präsidentin des Europäischen Kommission, Frau Dr. von der Leyen, müssen sich doch alle Fragen, wo ihre dienstliche Verantwortung in den Jahren geblieben ist, als sich alles öffentlich erkennbar aufgebaut hatte?

Die Antwort liegt geradezu auf der Hand: man hangelte sich von einem goldenen Stern zum anderen und heute sind die unteren Dienstränge die Verantwortlichen.

Lamentieren ist nicht angebracht, denn die gesamte Entwicklung bis hin zu Einsatzemblemen in Afghanistan fingen mit der bewussten Entscheidung im Jahr 1993 durch den damaligen Heeresinspekteur an, aus der Friedensarmee zur Verteidigung des eigenen Landes und des Bündnisgebietes eine Einsatzarmee für amerikanische Globalinteressen zu machen.

Der „Bürger in Uniform“ wurde geradezu ausgetauscht gegen den bewusst herangezüchteten „Kämpfer“. Das hat man jetzt davon.

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