Bonn bleibt Hauptstandort der Kultusministerkonferenz – Aufatmen in der Bundesstadt und eine gute Nachricht für Nordrhein-Westfalen

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NRW-Schulministerin Sommer und Innovationsminister Pinkwart begrüßten diese Entscheidung: „Das neue Bürogebäude ist nicht nur für die Mitarbeiter eine positive Nachricht, sondern auch für Nordrhein-Westfalen als bildungs- und wissenschaftspolitisches Zentrum: Mit der Alten Wagenhalle sind optimale Bedingungen dafür geschaffen, dass die KMK ihren Hauptsitz dauerhaft in der Bundesstadt Bonn hat“. Dies war der Wunsch der Mitarbeiter und ihrer Familien, die sich immer in unmittelbarer Nähe der Universität und der Studentenschaft bewegten.

Nach einem Beschluss der Ministerpräsidenten der Länder aus dem Jahr 2007 sind rund zwei Drittel der rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dauerhaft in Bonn eingesetzt, ein Drittel am Sitz in Berlin. Die Zusammenlegung der bisherigen drei Bonner Büros in der Lennéstraße, der Kaiserstraße und der Nassestraße war darum notwendig geworden, weil ein Mietvertrag ausläuft. Durch das große Engagement der NRW-Landesregierung konnte eine neue geeignete Liegenschaft gefunden werden, die die Zusammenführung aller Arbeitseinheiten in einem Gebäude ermöglicht und dem KMK-Sitz in Bonn ein neues Gesicht verleiht. In Bonn sind die Hochschulabteilung und ein Großteil der Zentralabteilung angesiedelt sowie der Pädagogische Austauschdienst und die Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen. Die Wege sind kurz, die Kontakte seit Jahren geknüpft.

Das KMK-Sekretariat ist eine Serviceeinrichtung für die Bildungs- und Wissenschaftsministerien der 16 Bundesländer. Es ist außerdem gemeinsame Kontaktstelle der Kultusministerien der Länder zu den Behörden des Bundes und der Europäischen Union sowie zu überregionalen Institutionen und Verbänden. Von der verkehrsmäßigen Infrastruktur liege Bonn mit den nahen Autobahnen, der Nähe zu drei Flugplätzen, zu Brüssel und Straßburg ideal. Ein schneller Kontakt ist somit in alle Richtungen gesichert.

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