Bettelt die Republik Bharat bei den Yankee-Imperialisten? – Erdöl aus der RF begehrt wie nie!

Öltanker.
Ein Öltanker (Symbolbild). Quelle: Pixabay

Washington, VSA (Weltexpress). Unter der Überschrift „India Refinders May Embrace Russian Oil Again Following Iran Crisis“ (Deutsch: „Indische Raffinerien könnten nach der Iran-Krise wieder russisches Öl beziehen“) berichtet Rakesh Sharma in Bloomberg (2.3.2026), daß die Regierung der Republik Bharat / Indien bei der Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika (VSA) betteln würde. Nein, das Wort betteln wird nicht benutzt, sondern bei Bloomberg ist von Bitten die Rede.

Wie der Herr, so der Knecht. Beide können nicht ohne Öl, aber wenn das in Petrodollar verkauft und gekauft wird, dann dürften die Yankee-Imperialisten im Allgemeinen und die Yankee-Finanzimperialisten im Besonderen nichts dagegen haben. Deren Krieg, vorgetragen von den VSA mit dem Staat Israel und anderen arabischen Vasallen im Beiboot gegen die Islamische Republik Iran führte dazu, daß durch die Straße von Hormus kein Tanker mehr gefahrlos fahren kann. Immer mehr Tanker stauen sich auf beiden Seiten dieser berühmten wie berüchtigen Straße von Hormus.

Die Republik Bahrat solle deswegen die Hälfte seiner Importe von Rohöl verlieren. Je länger der Krieg also dauert, umso schwerer wirkt sich dieser Krieg der VSA mit dem Staat Israel u.a. gegen den Iran auch für die Republik Bharat aus, denn am Erdöl hängt und zum Erdöl drängen doch alle, die einen mehr, die anderen weniger. Und wenn alle Dollar dafür verwenden, dann geht’s denn Yankee-Imperialisten im Allgemeinen und die Yankee-Finanzimperialisten im Besonderen eher gut als schlecht.

Renminbi und Rubel gehen für die VSA gar nicht. Allerdings sind die Völker der Russischen Föderation (RF) nicht willig, ihr Erdöl in Dollar zu verkaufen, aber die Handelswege zwischen der RF und der Republik Bharat sind offen. Die Herren der Ölraffinerien der Republik Bharat wollen nun noch mehr Erdöl aus der RF. Deswegen betteln sie in den VSA wie Knechte bei ihrem Herrn.

Daß Kapitalmedien der Herren das nicht Betteln nennen, sondern Bitten, das versteht sich von selbst.

Anmerkung:

Siehe die Beiträge

im WELTEXPRESS.

Anzeige:

Reisen aller Art, aber nicht von der Stange, sondern maßgeschneidert und mit Persönlichkeiten – auch kulturelle und kulinarische Reisen –, bietet Retroreisen an. Bei Retroreisen wird kein Etikettenschwindel betrieben, sondern die Begriffe Sustainability, Fair Travel und Slow Food werden großgeschrieben.

Vorheriger ArtikelKapitalverbrechen in Cascais, aber der Ursprung liegt nicht im Atlantik, sondern in der Altstadt von Lissabon – Annotation zum Lissabon-Krimi „Portugiesische Sünde“ von Luis Sellano
Nächster ArtikelDie Schließung der Straße von Hormus wird zu erheblichen Turbulenzen auf dem Düngemittelmarkt führen – Kirill Dmitrijew