Auf der Rabenseite – Das Kinderbuch »Die Rabenrosa« von Helga Bansch erzählt, warum nicht jeder so werden muss wie alle anderen und doch selbstbewusst sein kann

© Jungbrunnen

Berlin, Deutschland (Weltexpress). Die Frage bleibt offen: Wie kam das rosarote Ei in das Rabennest? Das ist einfach nicht wichtig. Geschlüpft ist jedenfalls gesunder Nachwuchs – den vier Vogelkindern nicht sehr ähnlich, aber genau so munter, laut und hungrig wie sie. Gemeinsam kuscheln alle unter den Flügeln der Rabeneltern, die auch das rosige Wesen akzeptieren, wie es ist. Und als der Lütten kein Federkleid wächst, beschafft ihr der besorgte Papa ein modisch pinkfarbenes Kleidchen und eine passende Kappe. Mamas Kommentar: »Unsere kleine Rosa«. Die lässt sich wie die Geschwister mit Fliegen, Würmern und Schnecken füttern, krächzt mit ihnen um die Wette, schlägt mit den Ärmchen und versucht zu flattern. Alle finden das prima und fühlen sich miteinander wohl.

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