Berlin, BRD (Weltexpress). Der aktuelle internationale Kader der Veszprém KC mit dem Welttorhüter Emil Nielsen, der zuvor mit dem FC Barcelona Titel holte, von der sogenannten Nationalmannschaft des Königreiches Dänemark ganz zu schweigen, gewann gegen die Füchse Berlin am Ende deutlich mit 35:29 (21:16). Nielsen hielt vor allem zu Beginn der Begegnung am späten Mittwoch, den 16.9.2026, ausgezeichnet, allerdings auch sein Gegenüber Lasse Ludwig.
Nach 10 Minuten stand es nur 5:5., doch dann drehten die Gäste auf und kamen zu einer 12:6-Führung (18.). Die Füchse kamen vor 7 732 Zuschauern in der auch Fuchsbau genannten Max-Schmeling-Halle in Berlin jedoch auf 11:15 (24.) heran. Halbzeit: 21:16 für Veszprém KC.
In der zweiten Hälfe kamen die Füchse sogar noch weiter herans. Erst auf 18:21 (35.) nacheinem Tempogegenstoß von Mathias Gidsel. Anschließend parierte Andreas Palicka prächtig, der zu Beginn dieser Nacht zwei Hände voll Paraden zeigte. Doch Emil Nielsen zeigte ebenfalls eine erstklassige Leistung in der höchsten halbeuropäischen Liga, die verlogen als Champions League bezeichnet wird. Es wurde nachToren von Hákun West av Teigum und Mijajlo Marsenić sogar noch enger. Auch Palicka trug zum Herankämpfen ans 23:25 (45.) bei. Dafür wuchs die Kluft zwischen Schiedsrichtern und Füchse-Anhang.
Doch Emil Nielsen, Hugo Descat und Ahmed Hesham waren einfach viel zu konzentriert und gut, während sich bei dem einen oder anderen Fuchs Fehler häuften. Daß sich bei Füchsen nur wenige Spieler zu wehren schienen, darunter Palicka und Gidsel, das war in der Schlußphase offensichtlich. Die Luft bei den Füchsen war raus. Ein Welthandballer macht noch keinen Sieg.
Der starke Kader der Veszprém KC gewann im Berliner Fuchsbau. Wird er auch die halbeuropäische Handball-Veranstaltung gewinnen?
Stimmen zum Spiel
Trainer Nicolej Krickau: „Veszprém war heute eindeutig besser als wir. Wir sind – zwar nicht oft, aber heute – sehr enttäuscht über unsere Leistung, insbesondere zu Beginn des Spiels. Wir waren bei Weitem nicht auf dem erforderlichen Niveau, und Veszprém hat diesen Vorsprung ausgenutzt. Der Sieg war also völlig verdient. Das hat heute definitiv nicht gereicht.“
Spieler Matthes Langhoff: „Wir haben keinen guten Start und die Energie war nicht da, wo sie in einem Heimspiel gegen Veszprém sein muss. Wir haben es dann besser gemacht, aber es ist enorm schwer, gegen so eine Mannschaft von so hoher Qualität einen Rückstand aufzuholen. Wir hatten aber die Möglichkeiten, doch kleine Situationen machen es aus, dass wir nicht näher herankommen oder ausgleichen.“
Zitiert nach einer Pressemitteilung der Füchse Berlin Handball GmbH vom 16.9.2026.
Fakten zum Spiel
Füchse Berlin: Ludwig (2 Paraden), Palicka (10); Darj (1), Prantner, Simak (1), Ariño, Grøndahl (3/1), Gidsel (10), Freihöfer (3/2), Pichiri, Langhoff (5), Zaepfel, Kusche, av Teigum (5), Marsenić (1).
One Veszprém HC: Appelgren (1 Parade), Nielsen (10); Gonçalves dos Santos, Martinović (4), Descat (9/7), Barna, Hesham (7), Ligetvári, Lenne (4), Elderaa (2), Dodić (1), Pechmalbec (3), Gánc-Peto, Mesilhy (2), Zeinelabedin Ali (3), Imre.
Zuschauer: (Max-Schmeling-Halle, Berlin)
Schiedsrichter: Pavicevic / Raznatovic
Strafminuten: 6 / 14






