Moskau, Rußländische Föderation (Weltexpress). Nach Angaben der Londoner ICE-Börse hat der Gaspreis in Westeuropa am Montag, den 14. September 2026, während des Handels erstmals seit Dezember 2022 die Marke von 1.000 Dollar pro 1000 Kubikmeter überschritten.

Der Preis für Oktober-Futures am TTF-Handelsplatz im Königreich der Niederlande stieg auf rund 1.004 Dollar pro 1000 Kubikmeter bzw. 84,07 Euro pro MWh.

Unterdessen hatten die Spotpreise für Erdgas an den wichtigsten westeuropäischen Handelsknotenpunkten bereits in der vergangenen Woche die Marke von 1.000 US-Dollar pro 1000 Kubikmeter überschritten. Insbesondere die Day-Ahead-Preise am TTF-Knotenpunkt erreichten 1.005 US-Dollar bzw. 83,685 Euro pro MWh.

PAO Gazprom mit Sitz in St. Peetersburg, Rußländische Föderation (RF), wies darauf hin, dass die bevorstehende Heizperiode die Möglichkeiten zur Auffüllung der Gasreserven in den westeuropäischen Untergrundspeichern rapide einschränkt, während die Gaspreise bereits das Niveau erreicht haben, das während der Energiekrise Ende 2022 zu beobachten war.

Die westeuropäischen Gaspreise steigen angesichts rekordtiefer Lagerbestände vor dem kommenden Winter und des anhaltenden Konflikts im Nahen Osten.

Der RF-räsident Wladimir Putin hatte zuvor erklärt, dass die Gaspreise in Westeuropa auf bis zu 1.500 US-Dollar pro 1000 Kubikmeter steigen könnten.

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