Berlin, BRD (Weltexpress). Geworg Mirsajan antwortet unter der Überschrift „Почему Трамп уперся в Иран“ (Deutsch: „Warum Trump im Iran-Konflikt feststeckt) in Wsgljad (30.7.2026). Eigentlich müßten wir den gesamten Beitrag, in dem er über Sargnägel spricht, die in das kriegerische Imperium der (Zwangs-)Vereinigten Staaten von Amerika (VSA) geschlagen werden würden, auf Deutsch veröffentlichen, doch die Sätze zum dritten Sargnagel zitieren wir wie folgt:
„Nun stellt sich jedoch heraus, dass Iran den neuen, dritten – nach 2014 und 2022 – „Nagel“ in den „Sarg“ der VS-Weltordnung schlägt. Dabei handelt es sich aber um eine Regionalmacht, die nicht über Atomwaffen verfügt. Inspiriert vom russischen Beispiel und unter Berufung auf das Prinzip der Selbstverteidigung taten die Iraner das, wozu Russland aus objektiven und humanitären Gründen nicht bereit war.
Insbesondere richteten sie eine Reihe von Angriffen gegen Länder der Region, deren Infrastruktur die USA für Angriffe auf Iran nutzen – wobei sich die Iraner zunutze machten, dass diese Länder nicht der NATO angehören. Jetzt sehen sich die USA mit der Situation konfrontiert, dass die Staaten, deren Schutz sie nominell garantieren, diese Angriffe den VSA anlasten – und nicht bereit sind, militärisch gegen Iran vorzugehen. Das heißt, sie weigern sich, “den Aggressor kollektiv zu bestrafen‘.
Darüber hinaus machte sich Iran das zunutze, was Russland seit fast 1.000 Jahren (seit der Zeit der Kreuzzüge und dem Bedeutungsverlust der Route ‚von den Warägern zu den Griechen‘) fehlt – die Nähe zu den beiden größten Verkehrsadern der weltweiten Schifffahrt. Dies sind die Handelsroute ‚von den Europäern zu den Asiaten‘ (über den Suezkanal und die Meerenge von Bab al-Mandab) sowie die Straße von Hormus, über die der Löwenanteil des Nahost-Öls auf den Weltmarkt gelangt. Die Straße von Hormus wurde von Teheran faktisch blockiert (wobei Teheran ankündigte, dass es auch nach der Aufhebung der Blockade Gebühren für die Durchfahrt von Schiffen durch den Teil der Meerenge erheben werde, den es als seine Hoheitsgewässer betrachtet – auch wenn das internationale Seerecht dies anders sieht). Zugleich drohte Teheran damit, auch die zweite Verkehrsader zu blockieren.“
Anzeige:
Reisen aller Art, aber nicht von der Stange, sondern maßgeschneidert und mit Persönlichkeiten – auch Reisen an die Straße von Hormus und an die Meerenge von Bab al-Mandab –, bietet Retroreisen an. Bei Retroreisen wird kein Etikettenschwindel betrieben, sondern die Begriffe Sustainability, Fair Travel und Slow Food werden großgeschrieben.







