Wien, Republik Österreich (Weltexpress). Als die Reste der Deutschen im gewitzigt Republik Österreich genannten Staat des Kapitals mit ihrer Währung noch an die der BRD dranhängen konnten, war alles gut. Zwar durften in Wien Tausende Regierung spielen und ein paar Millionen daran glauben, während der Ernst anderswo zuhause war, aber dieser Spaß ging wenigstens glimpflich ab.
Nun geht’s immer mehr ans Geld und also ans Eingemachte. Die Souveränität beim Militär und beim Geheimdienst war immer eine Mär und nicht vorhanden nach zwei verlorenen Kriegen gegen den alten und neuen Leviathan. Doch seit auch das Geld futsch ist, wird’s für die Verdummten dieser Erde mit Sitz in der Alpenrepublik teuer.
Daß die Staatsschulden der Republik Österreich steigen und steigen, daß wissen die Bösen, Kenner und Kritiker. Die Verdummten dieser Erde können den Anstieg auf der Heimatseite staatsschulden.at im Weltnetz bestaunen. Monat für Monat kommen in paar Milliarden Euro hinzu. Die Regenten in Wien haben ihr Staatsvolk (Deutschen werden weniger, Vertreter fremder Völker mehr) verschuldet wie andere in Athen, Rom, Paris, Madrid, Lissabon, Helsinki, Berlin und Brüssel auch. Diese Staaten liegen bei der Verschuldung weit über dem sogenannten Maastricht-Kriterium von 60 Prozent. Wien hat die Quote auf 83,5 Prozent hochgetrieben. Tendenz: steigend. Kenner und Kritiker rechnen in Kürze mit 84, ja 85 Prozent. Die Bösen auch. Die Dummen sind die Dummen.
Wenn Kapitalisten wie Lohnarbeiter des Sparen anfangen und auf ihre Habe hocken, dann bleibt nur noch der Staat, der für Schulden sorgt. Wer soll das aus dem Nichts geschöpfte Geld sonst nachfragen? Einer muß sich verschulden. Richtig wäre es, wenn das die Kapitalgesellschaften täten, nicht die Lohnarbeiter und der Staat. Doch es ist, wie es ist. Und es ist nicht gut.
Auch das, wofür das aus dem Nichts geschöpfte Geld ausgegeben wird, ist schlicht schlecht. Mit anderen Worten: der helle Wahnsinn.
Erkläre das einer den Verdummten dieser Erde, die davon nichts wissen wollen.
Anzeige:
Reisen aller Art, aber nicht von der Stange, sondern maßgeschneidert und mit Persönlichkeiten – auch Bildungs- und Studienreisen mit Themen aus Politik, Wirtschaft (Politische Ökonomie und Geopolitik) und Geschichte und so weiter und so fort in einer Welt im (Wirtschafts-)Krieg, zudem kulturelle und kulinarische Reisen auf der Suche nach dem Wahren, Schönen und Guten –, bietet Retroreisen an. Bei Retroreisen wird kein Etikettenschwindel betrieben, sondern die Begriffe Sustainability, Fair Travel und Slow Food werden großgeschrieben.








