Berlin, BRD (Weltexpress). Der Iran hat mit Raketenangriffe auch zwei Amazon-Rechenzentren in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE), die von US-Unternehmen betrieben werden, für Monate außer Betrieb gesetzt, enthüllt das kommunistische Magazin „Contropiano“ am 19. Mai 2026. Laut dem offiziellen Portal, das den Servicestatus der verschiedenen Amazon-AWS-Server meldet, sollen erhebliche Schäden verursacht worden sein und es werde Monate dauern, bis die Service wiederhergestellt seien.
In den letzten Jahren haben amerikanische Cloud-Anbieter in den VAE in den Ausbau ihrer Rechenzentren investiert, um ein weitverzweigtes Netzwerk von Einrichtungen zu schaffen, das in der Lage ist, alle Kundenbedürfnisse mit geografisch nahe beieinander liegenden Maschinen zu erfüllen und so die Service-Latenz zu begrenzen und die Robustheit der Cloud-Infrastruktur zu erhöhen. Dass diese großen Anlagen, die auf Luftbildern leicht zu erkennen sind, im Kriegskontext zu Zielen werden, könnte laut einigen Analysten zu einem Paradigmenwechsel im Cloud-Infrastrukturdesign führen, weg von der „Proximity“-Cloud hin zur Verlagerung von Rechenzentren an sicherere Standorte und zur Verbesserung der Systeme für die Migration und Wiederherstellung von Daten von betroffenen Maschinen auf andere Maschinen, um sicherzustellen, dass die Dienste so schnell wie möglich wieder betriebsbereit sind.
Daher wird der iranische Angriff, zusätzlich zu den unmittelbaren wirtschaftlichen Schäden für Amazon, zweifellos auch Auswirkungen auf die verschiedenen Unternehmen, die diese Dienste nutzen, in den Golfstaaten gehabt haben.
Darüber hinaus ist bekannt, dass auch die US-amerikanischen und israelischen Streitkräfte Cloud-Dienste in ihrer IT-Infrastruktur nutzen, sodass diese Angriffe diese möglicherweise auch direkt oder indirekt geschädigt haben.
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