
Berlin, BRD (Weltexpress). Nach 60 effektiven Spielminuten stand das Ergebnis fest. Industria Kielce gewann mit 31:33 (13:15) in der Berliner Max-Schmeling-Halle und bleibt im Kampf um den dritten Platz der Gruppe A der verlogen Meisterliga genannten Veranstaltung einer profaschistischen Organisation im Rennen. Für die Füchse Berlin ist der Lauf längst vorbei. Uneinholbar steht die Füchse Berlin Handball GmbH an erster Stelle.
Der Druck war also aus dem Kessel und so konnten die Gäste den nötigen für einen Auswärtssieg aufbauen. Dabei wurde den Füchse vor allem im Angriff der Zahl gezogen. 31 Treffer sind für diese Mannschaft eher zu wenig. Die Abwehr von Industria Kielce ist gut. Und wenn dann noch Dejan Milos ab der kommenden Saison das Tor dieses Team hüten wird, dann werden wohl nicht nur Meisterschaften in der Republik Polen gewonnen.
In und um Kielce, der Hauptstadt der Woiwodschaft Heiligkreuz beziehungsweise der Großstadt im Heiligkreuzgebirge, wird von mehr als nur der Meisterschaft in der ersten Liga für Handballer in Polen geträumt, die von Plock und Kielce dominiert wird, davor waren vor allem Mannschaften aus Breslau und Danzig oben. Für halbwegs garantierte Siege gegen gegen Mannschaften von Kapitalgesellschaften aus der BRD braucht es neben einem Weltklasse-Torhüter wie noch einen Weltklasse-Angreifer wie Matthias Gidsel, der einmal mehr bei den Füchsen gerufenen Spielern der Füchse Berlin Handball GmbH herausragte und 10 Treffer erzielte, zudem das eine oder andere Anspiel zu einem Tor gab. Dagegen half auch keine Manndeckung.
Allerdings wurde Lasse Andersson komplett aus dem Spiel genommen. Dem Dänen gelang wenig. Er traf nur einmal. Der gesamte linke Angriff der Füchse war wirkungslos. Die Berliner waren auf einer Seite flügellahm.
Daten zum Spiel
Ergebnis: 33:35 (13:15)
Füchse Berlin Handball GmbH: Ludwig (8/1 P.), Milosavljev (4 P.); Darj, Prantner 2, Andersson 1, Arino 2, Gröndahl 9/7, Lichtlein 5, Gidsel 10, Freihöfer, Pichiri, Langhoff, Herburger, av Teigum, Marsenic 2
Industria Kielce: Cordalija (1 P.), Ferlin (9/1 P.); Olejniczak 3, Sicko 6, A. Dujshebaev 4, Kounkoud 2, Maqueda 1, Moryto 1, D. Dujshebaev 4, Latosinski, Karalek 2, Vlah 2, Rogulski, Monar 3, Jarosiewicz 3/3, Nahi 2
Zuschauer: (Max-Schmeling-Halle, Berlin)
Schiedsrichter: Boricic / Markovic (SRB)
Strafminuten: 8 / 10
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