Kantersieg im Pokal-Viertelfinale – Alba Berlin deklassiert Baskets Würzburg und qualifiziert sich für das Top-Four in München

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© Foto: Winfried Laube, 2016
Berlin, Deutschland (Weltexpress). Nach dem Sieg im Eurocup gegen Aris Thessaloniki empfing Alba Berlin im ersten „Alles oder nichts“-Spiel der Saison im Pokal-Viertelfinale die Baskets Würzburg. Heute musste sich also entscheiden, ob die Berliner oder die Gäste sich für das Top-Four um den BBL-Pokal am 20./21. Februar in München qualifizieren.

Vor 6.123 Zuschauern gewannen die Albatrosse 102:73 (56:36) und feierten mit ihren Fans das Erreichen ihres ersten Saisonzieles.
Alba Berlin begann konzentriert und Neuzugang Lowery zeigte gleich, dass er trotz seiner 1/9 Quote aus dem Feld mit seinen 6 Assists eine Verstärkung für Alba sein kann.
Durch drei verwandelte Freiwürfe von Kapitän King, der 0,8 Sekunden vor Ende des ersten Viertel gefoult wurde, führten die Albatrosse mit 26:18.Die Basis für die klare Halbzeitführung (56:36) legte eine starke Defense. Dazu kommt das überragende Reboundverhältnis (23:7) und die gute Dreierqoute (64%-7/11).
Die Berliner bauten mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung ihre Führung im dritten Viertel weiter aus und gingen souverän und hochverdient mit einem dreißig-Punkte Vorsprung (78:48) in die letzten zehn Minuten.
Der Schlüssel zum hohen 102:73 Sieg lag im Reboundverhältnis von 44 zu 21 und der geschlossenen Mannschaftsleistung (bei Alba trafen gleich sechs zweistellig) sowie einer soliden Dreierquote von über 50%(12/22).
Stimmen nach dem Spiel
Douglas Spradley (Cheftrainer Würzburg): “ALBA hat hochverdient gewonnen und ich bin sehr enttäuscht über unsere Leistung. Wir haben eigentlich eine Woche lang gut trainiert und meine Spieler waren dabei so aggressiv, dass ich schon fast Sorgen hatte, sie könnten sich verletzten. Aber dann kommt so ein Spiel, in dem genau das Gegenteil passiert. ALBA hat uns von der ersten bis zur letzten Minute gezeigt, wie man ein solches Entscheidungsspiel angehen muss. Ich hoffe, meine Jungs lernen davon und zeigen in den kommenden Wochen ein starke Reaktion.“
Sasa Obradovic (Cheftrainer ALBA): „Ich bin froh, dass wir nun mit dem TOP-FOUR-Einzug nach der Qualifikation für die Eurocup-Zwischenrunde ein weiteres Saisonziel erreicht haben. Ich wusste nicht, wie das erste Spiel mit Robert Lowery laufen würde, aber er hat einen guten Job gemacht. Er hat die nötige Energie gebracht und zusammen mit Will Cherry auf dem Aufbau 15 Assists verteilt. Heute haben wir das Spiel die ganze Zeit mit sehr guter, aggressiver Defense kontrolliert. Wir haben uns einige unnötige Ballverluste erlaubt, aber darüber will ich mich jetzt nicht zu sehr beschweren.“
Neuzugang Robert Lowery mit gutem Einstand
Nach den Ausfällen von Jordan Taylor und Niels Giffey verstärkte der 28-jährige US-Combo Guard Robert Lowery  bereits heute den Kader der Albatrosse. Der 1,88 Meter Neuzugang wechselte vom griechischen Erstligisten Nea Kifissia an die Spree und erhielt einen Vertrag bis Ende Februar – mit Option auf Verlängerung bis Saisonende.
Sasa Obradovic (Cheftrainer ALBA BERLIN) über den Neuzugang: „Robert ist ein interessanter Spieler und wird uns sowohl offensiv wie defensiv weiterhelfen. Er ist sehr schnell, kann beide Guard-Positionen ausfüllen und verfügt über eine gute Persönlichkeit. Nach dem Ausfall von Taylor und Giffey ist es für uns wichtig, einen weiteren Spieler in der Rotation zu haben, um unsere Intensität im Spiel und im Training hoch zu halten.“
Statistik zum Spiel
Viertelergebnisse: 26:18 – 30:18 – 22:12 – 24:25 (Endergebnis 102:73)
Spiel-Facts (Alba immer erstgenannt):
– Fehlende Verletzte: Giffey, Taylor (Alba)
– Reboundverhältnis 44 zu 21, Ballverluste 20 zu 13, Assists 29 zu 12
– Dreier 12/22 zu 9/26, Zweier 25/39 zu 15/32, Freiwürfe 16/22 zu 16/22
– Zuschauer: 6.123
Top-Performer Alba: Kikanovic 16pt 7rb 3as / Milosavljevic 15pt 5rb 2as / Akpinar 15pt 3rb 3st 2as
Top-Performer Würzburg: Long 10pt 4rb 2as 2st / Ulmer 9pt 3st 2rb 2as
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