Zürich, Schweizerische Eidgenossenschaft (Weltexpress). Die Nachrichtenagentur Reuters berichtete, daß die UBS Group AG, eine der letzten deutschen Großbanken mit Sitzen in Zürich und Basel, 2014 mehrere Konten für Ghislaine Maxwell. Die wurde 2019 beschuldigt, als Zuhälterin in einem Mißbrauchsring von jungen Frauen, sehr jungen Frauen, ja, Kindern gearbeitet zu haben. 2020 wurde sie festgenommen. Sie soll über Jahre „Frischfleisch“, systematisch minderjährige Mädchen für den Sexualstraftäter Jeffrey Epstein besorgt haben.
Da willige und billige Mädchen nicht vom Baum fallen, war das ein dreckiges Geschäft. Für dieses Geschäft waren sich die Kapitalisten und Lohnarbeiter der UBS anscheinend nicht zu schade. Kapitalisten und Lohnarbeiter in der Schweizerischen Eidgenossenschaft und anderswo hielten sich die Augen und Ohren zu und sagten nichts wie die drei Affen, als über Jahre mindestens bis 2019 Vermögenswerte von bis zu 19 Millionen Dollar der VSA für Maxwell verwaltet wurden.
Zu Beginn der Geschäftsbeziehung war Epstein bereits ein verurteilter Sexualstraftäter und bekannt, das Maxwell seine rechte Hand war. Sogar der aktuelle Kriegspräsident der USA teilte 2006 über Epstein laut FBI-Protokoll telefonisch einem Ex- Polizeichef mit: „Gott sei Dank, daß Sie ihn stoppen, jeder weiß, daß er das tut.“ Kenner und Kritiker wußten das schon lange. Böse wußten das ebenfalls schon lange. Die Dummen waren und sind die Dummen. Auch in diesem Fall war und ist Dummheit gefährlicher als Bosheit.
Bei anderen Großbanken wie JPMorgan Chase & Co. mit Sitz in New York City war man weder dumm noch böse, sondern stufte Maxwell bereits 2011 als Hochrisikokundin ein. Doch nicht so in der Schweizerischen Eidgenossenschaft, weder bei der UBS Group AG noch bei der Bankengruppe Edmond de Rothschild SA mit Sitz in Genf. Rothschild steckt, was Kenner und Kritiker wissen, Böse auch, tief im Epstein-Dreck, von dem langsam etwas mehr ans Licht kommt. Kontakte (Plural) gab es auch zwischen Børge Brende, dem Geschäftsführer des sogenannten Weltwirtschaftsforums, und Epstein. Nicht immer waschen und/oder verwalten Kapitalisten und Lohnarbeiter in der Schweizerischen Eidgenossenschaft weißer.
Das Gegenteil ist womöglich in dieser Angelegenheit der Fall. Unter der Überschrift „Das WEF untersucht die Epstein-Kontakte seines CEO Börge Brende“ wird in Neue Zürcher Zeitung (4.2.2026) wird über Kontakte zwischen Brende und Epstein berichtet und über eine Bankangestellte, die Epstein junge Frauen vorstellte und offenbar finanzielle Zuwendungen erhielt.
Ist die Schweizerische Eidgenossenschaft bei jeder Schweinerei dabei? Wird in der Schweizerischen Eidgenossenschaft das Geld von denen, die sexuellen und seelischen Mißbrauch von Kindern betreiben, gewaschen oder nur verwaltet?
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