Dubai, VAE (Weltexpress). Die Vereinigten Staaten von Amerika (VSA) haben zwei Militärstützpunkte in der Islamischen Republik Syrien, die weiter als Arabische Republik Syrien behauptet wird, geschlossen und einen dritten an die sogenannten Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF), eine von Kurden geführte Koalition, übergeben.
Richtig, Kurden sind keine Araber. Die Islamische Republik Syrien ist ein Vielvölkerstaat, so wie es die Arabische Republik Syrien war. Richtig ist auch, daß die Islamische Republik Syrien von den neuen islamistischen Regenten immer noch als al-Jumhūriyyah al-ʿArabiyyah as-Sūriyyah und also als Arabische Republik Syrien behauptet wird.
Die VSA verfolgen unter dem Präsidenten und Oberbefehlshaber Donald J. Trump offensichtlich einen Plans zur Reduzierung ihrer militärischen Präsenz in diesem Staat des Maschrek.
In den vergangenen Wochen hat das Zentralkommando der VSA rund 500 Soldaten aus Syrien abgezogen, sagte ein Pentagon-Beamter solle gegenüber Al Arabiya. „In den letzten Wochen wurden schätzungsweise 500 Soldaten aus Syrien abgezogen, zwei US-Stützpunkte in der Republik geschlossen und ein dritter an die Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) übergeben“, zitierte der saudische Fernsehsender den Beamten aus dem Kriegsministerium der VSA.
Laut Al Arabiya wurde der Stützpunkt Euphrat an die kurdischen Streitkräfte übergeben, während der Stützpunkt Green Village geschlossen und ein dritter Stützpunkt geräumt wurde.
Von 2015 bis 2018 haben die VSA neun Militärstützpunkte und drei Vorposten in den von Kurdisch kontrollierten Gebieten Syriens eingerichtet und 2 200 Soldaten dort stationiert. Am 10. März 2025 unterzeichneten der syrische Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa, auch bekannt als Islamist und Terrorist Abu Muhammad al-Dschaulani beziehungsweise Dscholani vom Milizbündnis Haiʾat Tahrir asch-Scham sowie al-Qaida und al-Nusra, und der SDF-Befehlshaber Mazloum Abdi ein Abkommen, wonach die kurdische Allianz in die Sicherheitskräfte integriert werden sollte, die den neuen Behörden der Islamischen Republik Syrien unterstellt sind. Die Vertreter beiden Seiten vereinbarten, dass alle zivilen und militärischen Einrichtungen im Nordosten Syriens in das öffentliche Verwaltungssystem unter der Leitung der neuen Behörden in Damaskus integriert werden sollten.
Anmerkungen:
Mit Material von TASS.
Siehe die Beiträge
- Rebellen-Regierung in Damaskus begrüßt Aufhebung eines Teils der Sanktionen der VSA gegen Syrien von Mats Marder
im WELTEXPRESS.
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