
Washington, VSA (Weltexpress). Daß Eliot A. Cohen, emeritierter Professor an der John Hopkins School of Advanced International Studies in Washington, DC, der laut Seymour Hersh in seinem hohen Alter zu einem innovativen Kritiker von Präsident Donald Trump geworden sei, derzeit dessen Lieblingsguru in Sachen Außenpolitik sei, das teilt der Journalist auf seiner Substrackt-Seite unter dem Titel „WHAT COMES NEXT IN IRAN? The question hinges on Trump and the Iranian army“ am 4.2.2026 mit. Zudem weist Hersh darauf hin, daß Cohen vorgeschlagen habe, den Kriegspräsidenten der VSA „Geliebter Führer“ zu nennen. Nebenbei bemerkt sei daß „eine angemessene Ehrbezeichnung…, wie sie auch Nordkoreas Kim Jong Il“ genieße.
Hersh kommt zur Sache: „Mir wurde gesagt, dass Amerikas Lieber Führer eine sehr heikle Aufgabe übertragen wurde: Er soll sich mit den zunehmenden Spannungen im Iran befassen, während das Land mit den Folgen der brutalen Unterdrückung einer kürzlichen Revolte durch Ajatollah Khamenei zu kämpfen hat, die nach seinen eigenen Angaben „mehrere Tausend“ Todesopfer gefordert hat. Die offizielle Zahl der Todesopfer liegt bislang bei 3.117, wird jedoch als stark unterschätzt angesehen, da einige Schätzungen von bis zu 16.500 Opfern ausgehen. Die iranischen Revolutionsgarden, eine Streitmacht mit fast 200.000 Soldaten, erhielten die Befugnis, Demonstranten zu erschießen, und taten dies mit aller Härte…“
Härte werde auch nötig sein, die „religiöse Führung des Iran“ zu stürzen. Das sei „seit langem ein Ziel Israels und vieler Menschen in Amerika und Europa sowie einer unzähligen Zahl von Iranern, aber dies wird erst möglich sein, wenn die iranische Armee mit ihren 760.000 aktiven und Soldaten der Reserve, ohne die Revolutionsgarden, zustimmt oder dazu überredet wird, sich daran zu beteiligen.“ Daß „die Planungen für diese Möglichkeit … wieder in vollem Gange“ seien, das und mehr verschweigt Seymour Hersh nicht, aber lesen Sie selbst.
Anzeige:
Reisen aller Art, aber nicht von der Stange, sondern maßgeschneidert und mit Persönlichkeiten – auch themenzentrierte Reisen (Politische Ökonomie und Geopolitik) durch den Bundes- und Freistaat Thüringen –, bietet Retroreisen an. Bei Retroreisen wird kein Etikettenschwindel betrieben, sondern die Begriffe Sustainability, Fair Travel und Slow Food werden großgeschrieben.


