Islamabad, Pakistan (Weltexpress). Wie die Nationale Katastrophenschutzbehörde mitteilte, sind in Pakistan seit dem 26. Juni 2025 mindestens 804 Menschen durch den Monsunregen und die anschließenden Überschwemmungen ums Leben gekommen und 1.088 verletzt worden. Am schlimmsten betroffen war die nordwestliche Provinz Khyber Pakhtunkhwa, wo der Monsun und also die Regenfälle 479 Menschen das Leben kosteten. In der östlichen Provinz Punjab starben 167 Menschen. 5 700 Gebäude wurden durch die Wassermassen beschädigt, etwa 1 700 davon wurden vollständig zerstört.
Mehr als 800 Rettungsaktionen wurden durchgeführt, und es wurden provisorische Krankenhäuser und Lager für Vertriebene eingerichtet, in denen etwa 30 000 Menschen untergebracht sind. Geo TV berichtete unter Berufung auf die Katastrophenschutzbehörde des Punjab, dass die Region mit neuen großen Überschwemmungen rechnet, da Wasser aus Dämmen auf indischem Gebiet abgelassen wird.
Die Wasserstände der Flüsse Ravi, Sutlej und Chenab steigen. Mehr als 174 000 Bewohner der betroffenen Stadtteile wurden evakuiert. Die Regierung des Punjab hat die Bundesbehörden gebeten, das Militär in die Rettungsmaßnahmen einzubeziehen.
Die Monsunzeit dauert in Pakistan in der Regel von Juni bis September und bringt starke Regenfälle, die für die Landwirtschaft lebenswichtig sind, aber in der Region häufig zu Überschwemmungen und anderen Naturkatastrophen führen.
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