Reisewarnungen und Reisehinweise zum Iran – „Vor Reisen nach Iran wird … gewarnt.“ oder „Leave Iran now“ – „Verlassen Sie den Iran jetzt“

Iranische Küste tief unter uns. © Foto/ BU: Dr. Peer Schmidt-Walther, Aufnahme: November 2013

Berlin, BRD (Weltexpress). Am 26. Feburuar 2026 wurden die Reisewarnung genannten Reise- und Sicherheitshinweise für die Islamische Republik Iran geändert. Nicht nur, daß Lohnarbeiter des Auswärtigen Amtes (AA) empfehlen, deren Newsletter zu „abonnieren“ und der Applikation „Sicher Reisen“ zu nutzen, auch für die Krisenvorsorgeliste solle man sich „registrieren“ und „die Hinweise im Ratgeber für Notfallvorsorge und des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe“ beachten.

Das ist noch lange nicht alles. „Achten Sie auf einen ausreichenden Reisekrankenversicherungsschutz“, lautet ein Satz und ein anderer: „Erkundigen Sie sich vorab bei den Behörden/Botschaften Ihres Reiselandes.“ Gesagt, getan. Majid Nili Ahmadabadi ist der Botschafter der Islamischen Republik Iran wünschte vor wenigen Tagen „allen, die den Ramadan begehen, eine friedvolle und gesegnete Zeit“. Am 25.2.2026 wies er zudem darauf hin, daß der Iran „ein unabhängiger Staat mit einer jahrtausendealten Zivilisation“. Reisen seien sicher und der Iran ein Reiseziel. Am Rande der Veranstaltung zum 47. Jahrestag des Sieges der Islamischen Revolution in Iran in der Iranischen Botschaft in Berlin wurde der Bildband „Iran, Selbst erlebt“ vorgestellt.

Andrea Röschke, die Autorin, war während der ITB 2025 höchstselbst am Stand der Islamische Republik Iran und stellte ihr 218 Seiten umfassendes Buch vor. Ihr Werk basiert auf zahlreiche Besuche, die sie mit ihrem Mann unternahm.

Immerhin warnen Lohnarbeiter des AA „vor Reisen nach Iran“. Mehr noch: Auf der Heimatseite des AA im Weltnetz heißt es: „Deutsche Staatsangehörige werden aufgefordert, Iran zu verlassen. Es besteht die Gefahr willkürlicher Verhaftungen. Die Deutsche Botschaft Teheran“ könne „derzeit nur eingeschränkt konsularische Hilfe vor Ort leisten“. Man solle nicht nur „Demonstrationen und andere Menschenansammlungen weiträumig“ meiden, sondern auch „vor Willkürliche Festnahmen und Strafverfolgung. Zitat: „Für deutsche Staatsangehörige besteht die konkrete Gefahr, willkürlich festgenommen, verhört und zu langen Haftstrafen verurteilt zu werden. Vor allem Doppelstaater, die neben der deutschen auch die iranische Staatsangehörigkeit besitzen, sind gefährdet. In jüngster Vergangenheit kam es zu einer Vielzahl willkürlicher Verhaftungen ausländischer Staatsangehöriger.

Vor Reisen nach Iran wird daher gewarnt.“

JUST IN – U.S. Embassy warns citizens to "leave Iran now." pic.twitter.com/8Kup9sIBKO

— Disclose.tv (@disclosetv) February 6, 2026

Auch die VSA warnen wie die BRD vor Reisen nach Iran. Unter der Überschrift „JUST IN – U.S. Embassy warns citizens to ‚eave Iran now.’“ wurde bereits am 6.2.2026 gewarnt und gefordert, den Iran zu verlassen. „Leave Iran now“, diese Forderung wird immer lauter formuliert.

Nicht nur in der BRD, auch in anderen Vasallenstaaten der VSA mit dem VK im Beiboot wird gewarnt. Am 19.2.2026 appellierte Donald Tusk an die Bevölkerung der Republik Polen „Donald Tusk z apelem do Polaków w Iranie. Dołącza MSZ. „Możliwość konfliktu realna“. Auch das Königreich Schweden warnt nicht nur vor Reisen nach Iran, sondern teilte mit: „Schwedische Staatsangehörige sollten Iran jetzt verlassen, solange dies noch möglich ist, und nicht abwarten. Personen, die sich dafür entscheiden, in Iran zu bleiben, tragen eine große Eigenverantwortung. Das Außenministerium kann bei der Evakuierung aus Iran keine Hilfe leisten.“ (Maria Malmer Stenergard, Außenministerin des Königreiches Schweden am 20.2.2026 auf X)

Daß der Iran mehr als eine Reise wert ist, das wissen nicht nur Majid Nili Ahmadabadi und Andrea Röschke, aber jetzt nicht. Punkt!

Anmerkung:

Siehe die Beiträge

im WELTEXPRESS.

Anzeige:

Reisen aller Art, aber nicht von der Stange, sondern maßgeschneidert und mit Persönlichkeiten – auch kulturellen und kulinarische Reisen durch den Iran –, bietet Retroreisen an. Bei Retroreisen wird kein Etikettenschwindel betrieben, sondern die Begriffe Sustainability, Fair Travel und Slow Food werden großgeschrieben.

Vorheriger ArtikelBanderastan, Staat der Kapitalisten, Oligarchen, Folterer und Faschisten