Proteste gegen USA-Überfall auf Venezuela und Solidarität mit dem Widerstand

Quelle: Pixabay, Foto: Kerstin Riemer

Berlin, BRD (Weltexpress). In Italien haben noch am Samstag Proteste gegen den USA-Überfall auf Venezuela und die Entführung Präsident Maduros sowie der Solidarität mit dem Volk des Landes begonnen, berichtet das kommunistische Magazin „Contropiano“ und entlarvte, dass die USA auch die Außenbezirke und Arbeiterviertel der Hauptstadt bombardiert und das Gebiet in ein Kriegsgebiet verwandelten, wobei es 40 Tote gab.

In Rom fand noch am Samstag, den 3.1.2026, um 17 Uhr ein erster Protest in der Via Bissolati vor der US-Botschaft, statt. In Bologna folgten am Sonntag, den 4.1.2026, Proteste auf der Piazza del Nettuno, in Mailand in der Via Principe Amedeo / Largo Donegani, in Neapel in der Via De Petris vor dem Venezuelanischen Konsulat. In Turin um 18 Uhr auf der Piazza Castello. In Livorno um 18 Uhr auf der Piazza Grande. In Pisa um 17 Uhr auf der Piazza XX Settembre.

Für Montag wird zu einem nationalen Mobilisierungstag der Solidarität aufgerufen. Dieser Angriff ist, so heißt es in „Contropiano“ weiter, auch eine Folge westlicher Komplizenschaft, die das Vorgehen der USA nicht behindert hat. Die Verleihung des Friedensnobelpreises an Machado, die zu militärischer Aggression gegen ihr Land aufgerufen hatte, war der Höhepunkt dieser neokolonialen Politik, die in unserer Regierung eine der wichtigsten Führerinnen und Unterstützerinnen der lateinamerikanischen extremen Rechten hat. Dagegen stehen Aufrufen an demokratische, progressive und kommunistische Kräfte, unverzüglich ihren Widerstand gegen diese neue Eskalation des Krieges und ihre Unterstützung für das venezolanische Volk zum Ausdruck zu bringen, das vom US-Imperialismus auf barbarische Weise angegriffen wird.

Die italienische Nachrichtenagentur „ANSA“ räumte ein, mit seiner Intervention in Venezuela greift Donald Trump die Monroe-Doktrin und die „Kanonenbootdiplomatie wieder auf und aktualisiert sie, deren „Bekräftigung und Durchsetzung“ er versprochen hatte. Stellungnahmen der Regierung als auch der Mitte-Links-Opposition lagen noch nicht vor.

Rai News 24 berichtete, dass Ministerpräsidentin Giorgia Meloni mitteilen ließ, die Lage in Venezuela werde aufmerksam verfolgt – nicht zuletzt, weil dort mehr als 160 000 italienische Staatsbürger leben. Auch Außenminister Antonio Tajani erklärte, man beobachte die Entwicklungen sehr genau. Matteo Salvini von der Lega betonte zudem, er hoffe auf eine diplomatische Lösung. Eine klare politische Stellungnahme der Regierung Meloni blieb bislang jedoch weiter aus. Wie Rai News 24 hinzufügte, habe  die Militärführung  In Caracas den Verteidigungszustand ausgerufen.

Anmerkung:

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