Judenstaat Israel greift seit Tagen wieder Zedernstaat Libanon an – Invasion und Besatzung bis zum Litani?

Litani, Fluß in der Libanesischen Republik. Foto: Eternalsleeper, Ort und Datum der Aufnahme: Libanon, 12.10.2007

Berlin, BRD (Weltexpress). Der Staat Israel, der als Judenstaat gilt, aber auch als Invasorenstaat, Besatzerstaat, Siedlerstaat, Terrorstaat, Kriegsstaat, Apartheidstaat, Pressemörderstaat und Kindermörderstaat, greift nach wie vor im Zedernstaat Libanon alles an, was sich widersetzt. Willens und in der Lage zu mehr als nur Protest gegen das zionistische Judentum sind nicht MItglieder, die zum Sunitentum gehören, sondern zum Schiitentum.

Die Juden / Zionisten nutzen den völkerrechtswidrigen Überfall der Terror- und Kriegsstaaten VSA mit dem Staat Israel auf die Islamische Republik Iran, in dem das Schiitentum dominiert, um weiter gegen Araber im Allgemeinen und Schiiten im Besonderen vorzugehen. Während Personen im jüdischen Staat und Kapital von „Vorwärtsverteidigung“ reden, wissen Kenner und Kritiker, daß das ein Einmarsch ist. Auf die Invasion wird womöglich eine weitere Besatzung folgen.

Das Invasions- und Besatzungsgebiet wird vermutlich bis zum Fluß Litani reichen. Von dort flüchteten Bewohner, von dort werden Bewohner vertrieben wie aus dem arabischen Gazastaat, der seiner Form nach auch als Gazastreifen bezeichnet wird, und aus den arabischen Resten des Westjordanlandes. Das Ostjordanland ist nach wie vor arabisch. Dort herrscht die Dynastie der Haschimiten oder Haschemiten, die zum Sunitentum gehören. Das Ostjordanland, auch als Emirat Transjordanien bezeichnet heißt offiziell Haschemitisches Königreich Jordanien. Die Reihenfolge des Wahlspruches sieht dort Allāh an erster Stelle, dann folt mit al-Waṭan das Vaterland und mit al-Malik der König aus der arabischen Dynastie der Haschemiten.

Im Zedernstaat Libanon teilen sich Christen, Sunniten und Schiiten mehr oder weniger Macht und Herrschaft. Im Parlament sitzen mehr Christen als Muselmanen, also Suniten und Schiiten zusammen. Der Staatspräsident ist ein Christ, genauer ein Mitglied der Syrisch-Maronitische Kirche von Antiochien, die auch als maronitisch-katholische Kirche bezeichnet wird, der Ministerpräsident ist ein Muselmane aus dem Sunitentum und der Parlamentssprecher ist ein Muselmane aus dem Schiitentum.

Südlich und nördlich vom Litani leben vor allem Muselmanen, die Mitglieder des Schiitentums sind. Sie werden von der Hisbollah, auch Ḥizb Allāh ‚Partei Gottes‘, auch Hezbollah, Hizbollah, Hizbullah oder Hizb-Allah geschrieben, beschützt. Weil diese von Juden / Zionisten angegriffen werden und zwar nicht erst seit Jahren, sondern seit Jahrzehnten, kämpft die Hisbollah gegen den Judenstaat Israel.

Die Juden / Zionisten befahlen eine Räumung des Südlibanon und der südlichen Vororte von Beirut, in denen auch Muselmanen / Schiiten leben. Um Flucht und Vertreibung zu forcieren, dringen Soldaten der Streitkräfte des Staates Israel in den Zedernstaat Libanon ein. Dutzende Tote werden gemeldet und Tausende sollen auf der Flucht sein beziehungsweise vertrieben worden. In manchen Medien ist von rund 200 Toten und 100 000 Vertriebenen die Rede.

In einer aktuellen Mitteilung der Hisbollah (7.3.2026) heißt es: „Der Zusammenstoß eskalierte, nachdem die feindlichen Truppen entdeckt worden waren und der Feind zu intensiven Luftangriffen mit etwa vierzig Einsätzen von Kampfflugzeugen und Hubschraubern überging, um den Rückzug der Truppen aus dem Konfliktgebiet zu sichern.“

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