
Prag, Tschechien (Weltexpress). Für ein paar Tage besuchte ich Jagdreiter Vaclav Vydra auf seiner Malcany Ranch, die oberhalb des Stausees Slapy liegt, und besichtigte seiner Hufklinik. Diese Fotoreportage zeigt ein paar Bilder von meinem dortigen Besuch und gute Hufpflege.
Zu Besuch bei Vaclav Vydra in Tschechien
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Das schwere Pferd muss durch einen Gurt entlastet werden bei der Behandlung, um den Huf so zu bearbeiten, dass die Durchblutung wieder in Gang kommt.Die Heilungschancen bei Hufkrebs sind bei Pferden durchaus gut. 2018, BU und © Bernd Paschel

Nach der Behandlung kommen die Pferde in der Regel sofort in die Führanlage, um die Durchblutung anzuregen. Das tut in manchen Fällen weh und wird "Heilungsschmerz" genannt. außen ist eine weiche Gummimatte. 2018, BU und © Bernd Paschel

Die Prüfung beginnt mit der Klausur. Die Prüfer Dr. Hiltrud Strasser (Mitte) und Patrick Spieleder (links) weisen die Prüflinge ein. Die 2-jährige Ausbildung im Seminarsystem umfasst ca. 120 Theoriestunden und 324 Std. Arbeit am lebenden und toten Huf. 2018, BU und © Bernd Paschel

Der zweite Teil der Prüfung ist die Arbeit am toten Huf. Vor der Prüfung Dr. Hiltrud Strasser und Patrick Spieleder im Gespräch mit Vaclav Vydra. Durch das Aktivieren der Selbstheilungskräfte mittels geeigneter Hufbearbeitung, Haltungsbedingungen und Naturbehandlungsmethoden kann der Organismus sich am besten selbst helfen. © 2018, Foto/BU: Bernd Paschel

Es wird konzentriert gearbeitet, bevor die Beurteilung der Hufe durch die strengen Augen der Prüfer erfolgt. 2018, BU und © Bernd Paschel

Der hübsche Apfelschimmel eines Prüflings mit Bockhuf und zu langen Trachten wird von den Experten begutachtet. Er kommt später zum Einsatz. Das Beschneiden von kranken Hufen erfordert viel Erfahrung. 2018, BU und © Bernd Paschell

Das Pony, das ein weiterer Prüfling mitgebracht hat, zeigt deutlich unterschobene Trachten und bedarf auch einer besonderen Behandlung, die über einen längeren Zeitraum erfolgen wird, da das Horn nur langsam wächst (ca. 1 cm pro Monat). 2018, BU und © Bernd Paschel

Die Katze schaut dem Treiben interessiert zu, als sich die Prüflinge an den Hauptteil ihrer Prüfung machen, der praktischen Hufbearbeitung am lebenden Pferd, 2018, BU und © Bernd Paschel

Die Prüflinge sind engagiert bei ihrer Arbeit, die scharf bewertet wird. Blut sollte nicht fließen. Die Bodenparallelität des Hufbeins steht im Vordergrund, die Individualität eines jeden Hufes muss beachtet werden, was viel Erfahrung erfordert. 2018, BU und © Bernd Paschel

Jeder Prüfling kann sich seinen Platz im Hof suchen, der ihm für seine Aufgabe und das Pferd zweckmäßig erscheint. Die Pferde des Hofes fühlen sich am sichersten unter Ihren Stallgenossen. Die fremden Pferde werden besser abseits behandelt. 2018, BU und © Bernd Paschel

Frau Dr. Strasser und Patrick Spieleder begleiten das Geschehen. Auch der Hund imitiert die typische Hufpflegerposition. Beurteilt wird nicht nur das Endergebnis, sondern auch der professionelle Umgang mit dem Pferd und dem Werkzeug. 2018, BU und © Bernd Paschel

Jiří mit seinem Apfelschimmel hat ein schweres Los gezogen, denn das hübsche Pferd hat nicht nur Probleme an den vorderen, sondern an allen 4 Hufen, die mit Frau Strasser besprochen werden. 2018, BU und © Bernd Paschel
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