Dienstag, 24. März 2026
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Die Entrussifizierung in Banderastan zu stoppen heißt, die Faschisten mit ihren Sprachpolizisten und Gedankenpolizisten zu vernichten

Ein Kitsch- und Klischeebild der Ukraine. Quelle: Pixabay, Foto: voffka offka

Berlin, BRD (Weltexpress). Im am Reißbrett entstandenen Kunststaat am Rand von Rußland, der deswegen Ukraine genannt wird, lebten und leben vor allem Russen. Die einen sprechen das richtig Russisch und die anderen den Ukrainisch genannten Dialekt, der von Faschisten immer weiter zu einer Sprache geprügelt wird. Böse und Dumme erklären diese Mundart schon lange zu einer Sprache.

Besonders böse ist Jelena Iwanowskaja. Sie ist die Beauftragt der Faschisten für den Schutz der sogenannten Staatssprache in Banderastan. Sie promovierte als Philologe, nicht als Linguist. Trotzdem haut sie in Dutzenden Bücher und sonstigen Beiträgen „Thesen von der ‚vertikalen‘ Struktur des Russischen und der ‚horizontalen‘ Struktur des Ukrainischen“ raus, die von Presskötern, Blödbloggern und Beeinflussern, die wie eine Krankheit klingen, verbreitet werden.

Wenn man Russisch und Ukrainisch als Sprachen bezeichnet, dann ist die Syntax identisch. Punkt.

Darauf weist auch Sachar Andrejew in seinem bei RIA Novosti am 18.3.2026 veröffentlichten russischsprachigen Beitrag hin, der am 21.3.2026 unter der Überschrift „Sprachkonflikt reift heran – warum im westukrainischen Lwow die Jugend zunehmend Russisch spricht“ veröffentlicht wurde. Andrejew wörtlich: „Beispielsweise sind dies Präpositional-Kasus-Konstruktionen („an Grippe krank sein“: „bolétj grippom“ im Instrumentalkasus und ohne Präposition im Russischen versus „chwority na grip“ im Akkusativ mit Präposition auf im Ukrainischen; oder auch „(ich) vermisse dich“: „skutscháju po tebé“ im Präpositivkasus mit Präposition auf/über/längs/gemäß/je/nach/für im Russischen versus „sumúju sa tobóju“ im Instrumentalkasus mit Präposition hinter(her)/nach im Ukrainischen).

Oder vielleicht noch den offiziellen Gebrauch des ausgeprägten Vokativkasus im Ukrainischen („mamo!“ statt „mama!“), wohingegen er im Russischen entweder altertümelnd gebraucht wird (beziehungsweise veraltet ist und vor allem in kirchlichen Texten vorkommt), oder aber im Alltag gegebenenfalls durch Wegfall der Vokalendung, gewissermaßen als stumme nicht-Form, gebildet wird („mam‘!“ statt „mama!“), und dergleichen mehr.“

Sachar Andrejew weist darauf hin, daß Jelena Iwanowskaja der in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts Theorie der Sprachwissenschaft anhänge, die als Sapir-Whorf-Hypothese bezeichnet wird, wobei diese nach dem Tod von Benjamin Lee Whorf aus dessen schriftlichem Nachlaß ableiteten, der in seinen Werken auf die Gedanken seines Lehrer Edward Sapir aufbaute. Die Anhänger dieser Anschauung behaupten mehr oder weniger, daß die Sprache ein Gefängnis sei, daß die Kraft der Vorstellung und Phantasie beschränke. Und die Russen würden in diesem „vertikalen“ Gefängnis sitzen.

Wenn Sie lachen, dann auch über Christen, Sozen, Olivgrüne und Besserverdienende der üblichen Einheitsparteien der BRD, welche diese Anschauung vertreten und meinen, sich mit „feminisierten Substantiven“ wie „Doktorin“, „Bürgerin“ oder „Kanzlerin“ zu befreien oder mit Worten, die aus anderen Sprachen übernommen werden, insbesondere aus der englischen Sprache, die eine germanische, ja, westgermanische Sprache ist und als Nordseegermanisch bezeichnet wird, jedenfalls von Kennern, die auch küstendeutsch sagen.

Den Deutschen hat man ihre Mundarten beziehungsweise weitestgehend ausgetrieben und noch deutsche Lande werden mehr denn je umgevolkt. Wer spricht beispielsweise noch Platt? Plattdütsch, Plattdütsk und Pattduitsch geschrieben kann kaum noch einer. Das ist richtig und zugleich falsch. Denn im Königreich der Niederlande ist das Standardniederländisch als Schrift- und Dachsprache, die heute auch als Standaardnederlands und einst als Algemeen Beschaafd Nederlands bezeichnet wird. Die Deutschen in diesem Teil der niederen Lande schreiben schon lange so, wie sie sprechen, wobei sie besonders von der (Aus-)Sprache und also von der Mundart beziehungsweise dem Dialekt in den Provinzen Braband und Holland geprägt wurde. Beide Provinzen gehörten zum Deutschen Reich, das als Heiliges und Römisches bezeichnet wurde.

Das Ukrainische wird vor allem dort, wo die Faschisten ihre Hochburg haben, Lemberg gilt als Hauptstadt der Bewegung, beeinflußt und von Personen wie Jelena Iwanowskaja, die für Kenner und Kritiker zur Sprachpolizei und zur Gedankenpolizei gehört. Diese schlägt immer häufiger feste druff. Konstatiert wird von den Faschisten nämlich schon länger eine sogenannte „Verlangsamung der Ukrainisierung“, wie das Das Ukrainische wird vor allem dort, wo die Faschisten ihre Hochburg haben, Lemberg gilt als Hauptstadt der Bewegung, beeinflußt und von Personen wie Jelena Iwanowskaja, die für Kenner und Kritiker zur Sprachpolizei und zur Gedankenpolizei gehört. Diese schlägt immer häufiger feste druff. Konstatiert wird von den Faschisten nämlich schon länger eine sogenannte „Verlangsamung der Ukrainisierung“, wie das Taras Kremin, ebenfalls eine Sprach- und Gedankenpolizistin der Faschisten, formulierte, die nichts weiter ist als eine Entrussifizierung. Den Kapitalisten / Faschisten geht die Entrussifizierung beziehungsweise Ukrainisierung nicht schnell genug.

Mehr oder weniger wird in Banderastan das veranstaltet, was Reiche und Böse im Westen der niederen Lande taten. Die wollten nämlich nicht nur ihr Geld behalten statt Steuern und Abgaben an den Kaiser, der weit weg schien, zu entrichten, zudem mehr Macht und Herrschaft, so daß sie eine mächtig gewaltige Entdeutschung ins Werk setzten. Mit den Kapitalisten in der Ukraine, die statt im Rubelraum noch mehr Profite im Dollar- und Euroraum scheffeln wollten, war das nicht anders. Sie starteten mit Milliarden von Dollar und Euro eine mächtig gewaltige Entrussifizierung und eine Agitprop, die aus einer ukrainischen Mundart der russischen Sprache eine eigene Sprache machte, von die Sprachpolizistin Jelena Iwanowskaja behauptet, daß diese horizontal sei, während die russische Sprache vertikal sei.

Das alles und noch viel mehr ist nicht nur lächerlich, sondern traurig. Denn das wurde mit einem blutigen faschistischen Putsch im Februar 2014 mit Dutzenden Toten und Hunderten Verletzten erkauft, mit einem blutigen Bürgerkrieg mit Hunderten Toten und Tausenden Verletzten und einem blutigen Angriffskrieg gegen die Volksrepubliken Donezk und Lugansk mit Invasion und Besatzung, mit unzähligen Toten und Verletzten.

Doch der Protest des russischen Volkes in Branderastan wächst. Immer mehr Leute im Land der Faschisten, das ihnen noch bleibt, sprechen Russisch, auch im Westen von Banderastan. Denis Selesnjow, ein Soziologe, der von Sachar Andrejew zitiert wird, bringt die Gründe auf den Punkt: „Der erste Grund dafür ist, dass viele russischsprachige Menschen in die westlichen Landesgebiete gekommen sind. Die Einheimischen sahen sich dieser Situation zum ersten Mal gegenüber: Zuvor, insbesondere vor dem Jahr 2014, war die Ortsmobilität der Bevölkerung innerhalb des Landes sehr gering. Viele im Westen des Landes gingen zwar zum Arbeiten nach Polen, waren aber noch nie in der Zentral- oder gar der Ostukraine gewesen. Und dann trafen sie auf einen Zustrom von Trägern russischer Kultur im weitesten Sinne des Wortes. Und die Möglichkeiten, die sich durch diese Kultur bieten, sind selbst für die Eingefleischtesten unter den eingeborenen Galiziern eine Versuchung.“

Selesnjow nennt einen weiteren Grund: „Es gibt viel mehr Inhalte auf Russisch als auf Ukrainisch. Und das sind nicht unbedingt Inhalte russischen Ursprungs – sondern oft Übersetzungen von Filmen und Büchern, Computerspiel-Adaptionen und Ähnliches. Englischkenntnisse sind in der Ukraine im Allgemeinen nicht besonders gut, doch fließende Russischkenntnisse gleichen dies aus. Daher sprechen Kinder und Jugendliche, die im Durchschnitt weniger vom politischen Geschehen betroffen sind, Russisch, und daran lässt sich nichts ändern.“

Wer die Russen von den Faschisten in Banderastan befreien will, der darf nicht nur bis zum Dnjepr vorrücken, sondern muß die Faschisten mit ihren Sprachpolizisten und Gedankenpolizisten vernichten.

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