Die Düngemittelkrise wird zugespitzt – Naturdünger wie Mist wird für die industrielle Landwirtschaft nicht reichen

Mist. Quelle: Pixabay

Frankfurt am Main, BRD (Weltexpress). Darauf, daß die Straße von Hormus mehr oder weniger blockiert wird, stiegen nicht nur die Preise für Rohöl, sondern auch für Düngemittel. Unter der Überschrift „Europa geht aufs Ganze: Russland wird eine neue vollständige Blockade nicht verhindern können“ teilt Kirill Strelnikow in RT DE (17.3.2026) mit (1): „Es ist allgemein bekannt, dass fast 30 Prozent des weltweiten Erdöls über die Straße von Hormus in die Weltmärkte gelangen. Dabei wird jedoch übersehen, dass 30 bis 40 Prozent der weltweiten Lieferungen an landwirtschaftlichen Düngemitteln sowie 20 Prozent des Flüssigerdgases (LNG) – aus dem diese Düngemittel eigentlich hergestellten werden – ebenfalls über diese Route transportiert werden.“

Strelnikow merkt an, daß „die weltweiten Preise für fertige Düngemittel innerhalb weniger Tage um 30–37 Prozent“ gestiegen seien, „während sich die Gaspreise fast verdoppelten“. „Und da der Gasanteil in Stickstoffdüngemitteln etwa 80 Prozent des Preises ausmacht, befinden sich die Düngemittelpreise gerade erst in der ‚Aufwärmphase‘ und bereiten sich auf einen spannenden ‚Marathon‘ vor.“

Daß das alles „zu einem Schock für die Lebensmittelpreise führen“ könnte, das erwähnt nicht nur Kirill Strelnikow in RIA Novosti bezeihungsweise RT DE, das wird in vielen Medien dieser Welt gesagt und geschrieben.

Naturdünger wie Mist (Rindermist, Pferdemist, Schweinemist usw.) wird für die industrielle Landwirtschaft nicht reichen.

Anmerkungen:

(1) Die Erstveröffentlichung des Beitrages von Kirill Strelnikow erfolgte auf Russisch am 13.3.2026 in RIA Novosti.

Siehe die Beiträge

im WELTEXPRESS.

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