Mittwoch, 15. April 2026
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Der Prozess gegen Maduro und Flores, die von den USA entführt wurden, hat in New York begonnen

Blick auf Manhattan, New York City, mit dem Geld-Gebiet. Quelle: Pixabay

Berlin, BRD (Weltexpress). Im kommunistischen Magazin „Contropiano“ wird am 27. März 2026 darüber informiert, dass der venezolanische Präsident Nicolás Maduro und seine Frau Cilia Flores gestern, zwei Monate nach ihrer Entführung durch US-amerikanische Streitkräfte in Venezuela und ihrer anschließenden Überstellung in die Vereinigten Staaten von Amerika, zur ersten offiziellen Anhörung vorm Gericht in New York erschienen. Bereits bei seiner ersten Anhörung im Januar hatte Maduro erklärt: „Ich wurde in meinem Haus in Caracas entführt“. Maduro bezeichnete sich selbst als „Kriegsgefangenen“.

Richter Hellerstein entschied weder über die Abweisung der Klage noch über die entscheidende Frage der Anwaltskosten, sondern behielt sich seine Entscheidung vor. Die Verteidigung bekräftigte, dass die US-Sanktionen Maduro daran hinderten, venezolanische Staatsgelder zur Bezahlung seiner Anwälte zu verwenden, wodurch – so die Anwälte – ein im US-amerikanischen Verfassungssystem selbst garantiertes Grundrecht verletzt werde.

Die Anwälte argumentieren, dass der Mangel an ausreichenden finanziellen Mitteln das Recht auf Verteidigung konkret einschränke. Die Staatsanwaltschaft hingegen beharrt darauf, dass das Verfahren ungeachtet der Sanktionen fortgesetzt werde. Es entsteht eine Art Schwebezustand, in dem der Prozess weiterläuft, während die Möglichkeit einer umfassenden Verteidigung ungewiss bleibt.

Viele internationale Beobachter stellen die Legitimität der Entführung und der einseitigen Militäroperation auf souveränem Territorium ohne internationales Mandat in Frage.

Sollte die Verhaftung jedoch unter Verstoß gegen das Völkerrecht erfolgt sein, stellt sich die grundsätzliche Frage nach der Rechtmäßigkeit des von der US-Regierung einseitig und willkürlich eingeleiteten Gerichtsverfahrens.

Die US-Anklage lautete ursprünglich auf „Narko-Terrorismus“ und internationalen Drogenhandel, doch diese Anklagepunkte wurden in den letzten Monaten bereits fallen gelassen. Daher beharrt die Verteidigung darauf, dass der Prozess politisch motiviert sei. Maduro und Flores haben auf nicht schuldig plädiert und beteuern weiterhin ihre Unschuld.

Während des Prozessauftakts fanden in New York vor dem Gerichtsgebäude gegensätzliche Demonstrationen statt: Auf der einen Seite forderten venezolanische Rechtsextreme ein exemplarisches Urteil, auf der anderen Seite prangerten Anhänger von Maduro und Flores einen politischen Prozess an und forderten die Freilassung der beiden.

Anmerkung:

Siehe die Beiträge

im WELTEXPRESS.

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