Das war der Gipfel für eine multipolare Ordnung souveräner Staaten – Treffen der Schanghaier Organisation für Zusammenarbeit in Tianjin

Teilnehmer am Gipfeltreffen der SOZ. Foto: SOZ, CC BY-SA 4.0, CC BY 4.0

Berlin, BRD (Weltexpress). Der wichtigste Gipfel in diesem Jahr fand nicht irgendwo im Nirgendwo in Kananaskis statt, wo sich die G7 traf und die Nummer eins alsbald abreiste, sondern in Tianjin. Dort trafen sich Staats- und Regierungschefs mit ihren Delegationen der Staaten, die Mitglied der Schanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) sind und sein wollen.

Daß die nicht mehr mit Dollar handeln wollen, das machten sie deutlich. Zudem erklärten sie klar, was sie von Repressionen und Sanktionen, darunter Zöllen, der VSA halten und zeigten klare Kante. In den VSA mit dem VK im Beiboot samt deren Vasallenstaaten, darunter die BRD, gefiel das wenigen Personen in Staat und Kapital mit den Abteilungen Wissenschaft und Forschung (Bestallte), Parteien (Einheitsparteien) und Presse (Hauptabflußmedien). In der BRD wurde von den Üblen unter den Atlantikern und Antideutschen, Umvolkern und Bellizisten wie üblich gehetzt. Von einem „Klassentreffen der Diktatoren“ (Bild) mit dem „schlimmsten Kriegsverbrecher“ (Merz) war die Rede.

Gert Ewen Ungar teilt unter der Überschrift „Der SOZ-Gipfel in Tianjin: Warum gibt es nur Hassberichte im deutschen Mainstream?“ in RT DE (3.9.2025) mit: „Was sich auf dem SOZ-Gipfel abzeichnete, ist der Wandel hin zu einer multipolaren Ordnung souveräner Staaten auf der Grundlage der Charta der Vereinten Nationen unter Anerkennung des Prinzips der Nichteinmischung. In Tianjin haben sich eben nicht die Autokraten versammelt, wie das die gehässige deutsche Journaille behauptet, sondern im Gegenteil jene, die auch den westeuropäischen Gesellschaften eine Tür öffnen, die zurück zur nationalen Souveränität führt, in der eine nationale Politik wieder den Bürgern und dem Land und niemand sonst verpflichtet ist.“

Anmerkung:

Siehe die Beiträge

im WELTEXPRESS.

Anzeige:

Reisen aller Art, aber nicht von der Stange, sondern maßgeschneidert und mit Persönlichkeiten – auch Reisen mit Themen aus Politik und Wirtschaft (Politische Ökonomie, Wirtschaftsgeschichte, Geopolitik…) durch alle Staaten, die bei der Schanghaier Organisation für Zusammenarbeit mitmachen –, bietet Retroreisen an. Bei Retroreisen wird kein Etikettenschwindel betrieben, sondern die Begriffe Sustainability, Fair Travel und Slow Food werden großgeschrieben.

Vorheriger ArtikelTrottel Trump oder Der Präsident und Oberbefehlshaber der VSA sollte nach Verschwörungen in seinem Imperium selbst suchen
Nächster Artikel1.262.304.000 Sekunden sind Momente – In vierzig Jahren des Lebens