Samstag, 10. Oktober 2026
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Füchse besiegten FC Porto in Berliner Max-Schmeling-Halle – Welthandballer Mathias Gidsel warf 17 Tore

Nach dem Sieg der "Füchse" gegen Handballer des FC Porto in der Berliner Max-Schmeling-Halle. © Münzenberg Medien, Foto / BU: Stefan Pribnow, Ort und Datum der Aufnahme: Berlin, 8.10.2026

Berlin, BRD (Weltexpress). Am Ende steht ein deutlicher Sieg für die aktuelle Auswahl der Füchse Berlin Handball GmbH nach dem Spiel gegen die Handballer des Futebol Clube do Porto in der verlogen Champions League (CL) genannten Veranstaltung. der Saison 2026/27. Vor 8017 Zuschauern in der Berliner Max-Schmeling-Halle lief beim 40:32 (20:17) allerdings nicht alles rund, auch wenn die Füchse wieder ein Schützenfest veranstalteten.

Nun, nicht alle Füchse waren in Wurflaune und Treffsicher. Auf der linken Angriffsseite der Berliner lief deutlich zu wenig ab, während auf der rechten einer ein Feuerwerk abbrannte. Matthias Gidsel erzielte 17 Tore in einem Spiel. Das ist nicht nur eine, seine persönliche Bestmarke, sondern der Welthandballer der Jahre 2023, 2024 und 2025 stellte damit auch den Torerekord in der CL ein. Zuvor schaffte nur Jesus Martinez de la Cal aus dem Königreich Spanien 17 Tore in einem CL-Spiel. Das war 2009 für PAOK. Nun zo Gidsel aus dem Königreich Dänemark gleich.

Keine Frage, daß die Stimmung in der hohen Halle vor allem in der zweiten Halbzeit stieg und am Ende gefeiert wurde.

Zwar trafen auch Aitor Arino (5) und Kei Orabtber (3), doch beide leisteten sich auch mehr als nur den einen oder anderen Fehlwurf. Das irgendwie alle werfen und treffen durften, das war nett anzusehen, also auch die Tore von Max Darji (3) und Mijajlo Marsenić (3), aber irgendwie war in vielen Angriffen der Wurm drin, von der Abwehr ganz zu schweigen. Zu viele Patzer hielten Porto lange im Spiel. Gegen Mannschaften wie One Veszprem KC wird eine solche Leistung wohl nicht zum Sieg reichen.

Die Leistung von Lasse Ludwig hingegen war wieder einmal sehr gut. Er zeigte 14 Paraden. Wenn Gidsel trifft und Ludwig hält, dann scheint das für diese Füchse die halbe Miete zu sein. Allerdings möchte wohl nicht nur Füchse-Cheftrainer Nicolej Krickau von Matthes Langhoff (2) und Aymeric Zaepfel (1) mehr Tore sehen und nicht nur erfolgreiche Zuspiele und Torvorlagen.

Stimmen zum Spiel:

Zitiert nach der Füchse-Berlin-Pressemitteilung vom 8.10.2026.

Trainer Nicolej Krickau: „Mathias Gidsel war heute unsere absolute Führungskraft. Es freut uns, dass in diesem heutigen Spiel alles bei ihm funktioniert hat. Trotzdem finde ich, dass wir vor allem in der Abwehr nicht auf dem Niveau aufgetreten sind, welches wir normalerweise an den Tag legen wollen. Wir haben zu sehr unsere Basics vernachlässigt. Aber Mathias hat uns heute immer wieder die nötige Sicherheit gegeben. Wir sind froh, dass wir den Fans einen erfolgreichen Abend bescheren konnten.“

Mathias Gidsel: „Ich finde, dass wir heute ein gutes Spiel gemacht haben. In der ersten Halbzeit haben wir jedoch unsere Aufgaben in der Abwehr nicht sauber gelöst. Wir waren teilweise zu weit weg von unseren Gegenspielern. In der Pause haben wir dann aber gute Lösungen gefunden. Was ich heute neben dem Sieg vor allem mitnehme, ist, dass die Atmosphäre an einem Donnerstagabend wirklich großartig war. Das bedeutet uns Spielernwirklich sehr viel. Das sehen wir als nicht selbstverständlich an. Ich bin sehr stolz auf unsere Anhänger und den Verein, dass heute so eine wahnsinnige Stimmung geherrscht hat. Die Fans waren heute der Spieler des Spiels.“

Daten zum Spiel:

Füchse Berlin: Ludwig (14 Paraden), Palicka; Darj (3), Prantner (3), Simak, Ariño (5), Grøndahl (3/3), Lichtlein (3), Gidsel (17), Freihöfer, Pichiri, Langhoff (2), Zaepfel (1), avTeigum, Marsenić (3).

FC Porto: Abrahamsson (1 Parade), Marques (7); Gomes (5), Moreira de Oliveira (2), Silva(1), Amador Salina (4), Costa (4), Fernandes (2), Martinez (6/1), Soares Djanló, Ferreira (1), Reis Veiga de Magalhães (1), Azevedo de Oliveira, Pedro Oliveira, Brandão (5), Brito Duarte (1).

Zuschauer: 8017, Max-Schmeling-Halle, Berlin
Schiedsrichter: Cindric / Gonzurek aus Kroatien
Strafminuten: 4 / 10

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