Freitag, 02. Oktober 2026
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Delcy Rodríguez dankte in ihrer Rede vor der UNO dem Aggressor USA dafür, die Zusammenarbeit mit Venezuela wieder aufzunehmen – Jose Manuel Rodriguez von Chavista-Partei analysiert ihre Rede

Delcy Rodríguez. Quelle / Rechte: Regierung der Russischen Föderation, government.ru, Datum der Aufnahme: 26.9.2024

Berlin, BRD (Weltexpress). Jede politische Handlung ist von vermeintlichen historischen Erzählungen durchdrungen. Das gilt für die Anhänger derer, die sie verbreiten. Medien, die politischen Agenden dienen – ob rechts oder links –, sind dafür verantwortlich, diese Erzählungen zu wiederholen. Letztendlich wissen sie genau, welche Wirkung sie damit auf bestimmte Zielgruppen haben. Politiker und ihre Einflussnehmer sind darin Experten. Damit beginnt Jose Manuel Rodriguez von Chavista-Partei Partido Socialista Unido de Venezuela 1 im kommunistischen Magazin „Contropiano“ vom 30. September 2026 die Analyse der Rede der amtierenden Präsidentin Venezuelas, Delcy Rodríguez, vor der UNO, zu der er klar stellt, dass sie dem Aggressor, Präsident Donald Trump und seiner Regierung, dankt, das Land unter ihre Kontrolle zu bringen. Sie verstünden es, Reden so zu gestalten, dass sie das Publikum fesseln. Mit dem nötigen Geschick gelingt es ihnen, die Kernpunkte ihrer Argumentation einzubringen. Kurz gesagt: Eine versierte und politisch einflussreiche Rednerin, die wisse, worauf sie den Fokus richten und was sie weglassen sollte. „Dies erklärt, warum Delcy Rodríguez ein multilaterales Forum wie die Vereinten Nationen nutzt, um der internationalen Politik ihren Kurs als Staatsoberhaupt zu erläutern und so das ausländische Interesse an ihrer Regierung zu steigern“.

Die ersten fünf Minuten widmete sie dem, was sie als „die großen Themen, Bestrebungen und Anliegen der Menschheit: Frieden, Entwicklung, Gleichheit, Klimakrise, Freihandel, Energiesicherheit und künstliche Intelligenz…“ bezeichnete.

In den folgenden 15 Minuten erläuterte sie die wichtigsten Punkte ihrer Amtszeit als neue Präsidentin. Dies war, so der Autor, keine Laune oder ein Missverständnis; es war die Entscheidung von ihr und ihren Beratern, die Rede zu halten, die von einer neuen Regierungschefin erwartet wird, die sich von allem Vorherigen distanziert. Sie fasste es so zusammen: Sie sei hier, um die Bestrebungen eines Landes darzulegen, das nach politischen Konflikten, die den Raum für die verschiedenen Gruppierungen zur Beilegung ihrer Differenzen verschlossen haben, angeblich versuche, „sein eigenes Schicksal zu gestalten. “

Und sie verkündete: Dieses Kapitel müsse abgeschlossen werden, um eine „neue politische Ära einzuleiten“, die auf Wahrheit, Gerechtigkeit und der Fähigkeit beruhe, „gemeinsam in die Zukunft zu blicken… “

Sie fuhr mit der Behauptung fort: „Ich freue mich, verkünden zu können, dass Venezuela einen Prozess der demokratischen Transformation für seine Wiedergeburt eingeleitet hat. Ein geordneter, institutioneller und überprüfbarer Prozess zum Aufbau eines Landes, das für alle freier, wohlhabender und mit sich selbst versöhnter ist. Ein Prozess des politischen, wirtschaftlichen und spirituellen Wandels…“

Wenn sie sagte, ein Prozess des politischen, wirtschaftlichen und spirituellen Wandels sei im Gange, sie möchte, dass wir „aus den Trümmern der Spaltung die Grundlagen einer neuen, pluralistischen Republik wiederaufbauen…“, verurteilte sie damit die Fünfte Republik zum Untergang, so Rodriguez.

Ob mit oder ohne nationale Unterstützung habe sie in ihrer Rede Chávez faktisch tot gemacht und Maduro und seine Frau in den amerikanischen Gefängnissen vergessen.

Deshalb dankte sie dem Aggressor McDonald für seine großartige Kooperation: „Präsident Donald Trump und seiner Regierung für ihre Bereitschaft, den Weg der diplomatischen Beziehungen und der Zusammenarbeit mit Venezuela wieder aufzunehmen…“

Es steht außer Frage: Es war eine historische Rede, die ihre Wahl zur Präsidenten ohne jegliche Vermittlung eindrucksvoll unter Beweis stellte. Um es mit den Worten unseres scharfsinnigen Luis Brito zu sagen: Hinter jeder Macht steht eine Rede; hinter jedem Machtvakuum eine Rede, die nicht gesprochen wird.

Anmerkung:

1 José Manuel Rodríguez, ist ein venezolanischer Intellektueller und Chavista-Aktivist, der während der Regierung von Hugo Chávez stellvertretender Kulturminister war.

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