Berlin, BRD (Weltexpress). vor 20 Jahren, doch mehr noch heut sich Krieg und Dummheit offenbaren.

Die Wahrheit in der Nacht zu suchen,
Beim Teufel freie Fahrt zu buchen,
Vermag wohl nur ein Bourgeois,
Der sich sein Spiegelbild besah.
Seit eh läßt gutgelaunt im Dunkeln
Perfide er sein Handwerk funkeln.

Wie blitzen da doch, ach, die Sterne
Auch mal mit Pfeifton aus der Ferne.
Ich meint, es wär ein Bombenlicht.
»Oh weh , sprich dieses Zeugnis nicht !«
ruft jemand angstvoll durch die Nacht.

Die aber ist doch hausgemacht.

Bald helfen keine Schreckgespenster
Mit Rot gar schwarz getünchte Fenster,
Wo einstmals Sozialismus war.
Zählt heute nur der Hohn in bar ?
Da haben Seelen sich verschlissen
Und sich im Elend festgebissen.

Die Wahrheit bricht ans Tageslicht.
DER Bourgeois steht vor Gericht.
Sein Spiegelbild ist allerorts
Belastet wegen Völkermords,
Profit aus Menschenrechtsvergehen.
Da hilft auch kein Geschichtsverdrehen.

Kein Diebesgut läßt sich verstecken
Mit Frömmigkeit und schlechten Zwecken.
Den Tag von 24 Stunden
Kann auch die Nacht nicht überrunden.
Das Rot am Horizont zieht auf.
So ist nun mal der Weltenlauf.

Anmerkung:

Vorstehender Beitrag von E. Rasmus wurde am 25.4.2006 in Berlin geschrieben und nun leicht überarbeitet.

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