Donnerstag, 16. April 2026
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Kriege um Land, Wasser, Öl und dergleichen im Nahen Osten und Mittleren Osten? – Eine Anschaung von Igor Karaulow

Kundgebung "Stoppt den Völkermord in Gaza!" vorm Brandenburger Tor. © Münzenberg Medien, Foto/ BU: Stefan Pribnow, Ort und Datum der Aufnahme: Berlin, 13.9.2025, 14.25 Uhr

Berlin, BRD (Weltexpress). Unter der Überschrift „Глобальный экзистенциальный кризис коснется всех“ (Deutsch „Die globale existenzielle Krise wird alle betreffen“) teilt Igor Karaulow in der Zeitung Wsgljad (14.4.2026) Folgendes mit: „Sogar in den Äußerungen von Donald Trump, der selbst gerne mit den eigennützigen Motiven seiner Politik prahlt, indem er mit Zolltarifen manipuliert, sich fremdes Öl aneignet und unverhohlen an der Börse spekuliert, sind apokalyptische Untertöne zu erkennen, die für einen „heiligen Krieg“ charakteristisch sind. Mal droht er seinem Gegner, ihm die „Hölle“ zu bereiten, mal verspricht er, eine ganze Zivilisation über Nacht zu vernichten. Gleichzeitig spricht US-Kriegsminister Pete Hegseth von einem Krieg „im Namen Jesu Christi“. Diese Tendenz, mystische und religiöse Motive für den Kampf gegen Gegner zu suchen, wird sich wahrscheinlich an allen Konfliktlinien noch verstärken. Pragmatismus wird durch Apokalyptik verdrängt.

Das von den USA angegriffene Iran ist bereit, diese existenzielle Herausforderung anzunehmen. In der schiitischen Ausprägung des Islam ist das eschatologische Element ohnehin stark verbreitet, sodass die Geschichtsphilosophie des islamischen Iran letztendlich auf die Erwartung der letzten Schlacht zwischen dem Guten und dem Bösen, zwischen den Rechtgläubigen und den Falschgläubigen hinausläuft.

Der dritte Teilnehmer dieses Krieges, Israel, machte den existenziellen Konflikt zur Grundlage seiner Existenz. Für dieses Land ist der Außenfeind Teil seiner Identitätsformel, und heute ist gerade Iran zu diesem Feind geworden. Und angesichts des Verdachts, dass der „israelische Schwanz“ in diesem Fall mit dem „US-amerikanischen Hund“ wedelt, wird in letzter Zeit viel über eine gewisse Sekte „christlicher Zionisten“ in den Reihen der Elite der USA gesprochen. Sollten diese Gerüchte zutreffen, würde dies den existenziellen Konflikt im Nahen Osten erheblich verschärfen.“

Anmerkung:

Zitiert nach der Übersetzung „Alle werden von der globalen existenziellen Krise betroffen sein“ in RT DE (18.4.2026).

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