Berlin, BRD (Weltexpress). Am 15. März 2026 hat in Vietnam die Wahl der Abgeordneten zur Nationalversammlung sowie der Abgeordneten der Volksräte auf allen Ebenen begonnen, meldete die die staatliche Nachrichtenagentur „Vietnam News Agency“ (VNA) am 16. März 2026. Derzeit finde die Stimmenauszählung statt. Zu den 500 Sitzen des Parlaments traten 864 Kandidaten an; von denen 65 keine Mitglieder der KPV waren. In Hanoi kandidierten in elf Wahlkreisen 54 Kandidaten um 32 Sitze in der 16. Nationalversammlung. Gleichzeitig traten in 31 Wahlkreisen 205 Kandidaten zur Wahl von 125 Sitze des Stadtrates an. Laut „VNA“ verzeichneten alle 34 Provinzen und Städte des Landes eine Beteiligungsquote von über 99,68 %, das waren 76 188 544 Wähler, die ihre Stimme abgaben.
Die älteste Wählerin war mit 119 Jahren Frau Hoang Thi Tong, eine Angehörige der ethnischen Gruppe der Hmong und wohnhaft im Weiler Lung Liêm, Gemeinde Yên Thô, Provinz Cao Bang (Nord), die bereits im Januar 1946 die erste Nationalversammlung nach der Erringung der Unabhängigkeit in der Augustrevolution und der Proklamation der Demokratischen Republik Vietnam durch Ho hi Minh, gewählt hatte. Und damals wählte sie auch Ho Chi Minh zum ersten Präsidenten des freien Vietnam.
Den Behörden zufolge verlief der Wahlprozess im ganzen Land in einem geordneten und sicheren Umfeld. Bis zum Zeitpunkt dieses Berichts blieb die politische und soziale Lage stabil, ohne dass es zu größeren Zwischenfällen oder ungewöhnlichen Umständen gekommen wäre, die die Durchführung der Wahlen hätten beeinträchtigen können.
Das Innenministerium betonte, dass die zuständigen Kräfte und lokalen Behörden die strikte Umsetzung der Sicherheitsmaßnahmen gewährleistet und damit ein Umfeld geschaffen hätten, das einen reibungslosen Ablauf der Wahl und die Ausübung des Wahlrechts der Bürger ermöglichte.
Die offiziellen Ergebnisse werden gemäß dem vom Nationalen Wahlrat festgelegten Zeitplan zusammengestellt und bekannt gegeben. Die Bekanntgabe der Ergebnisse wird in den kommenden Tagen erwartet, vor der endgültigen Bestätigung durch die zuständigen Behörden.
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