Berlin, BRD (Weltexpress). Die Basis-Gewerkschaft USB hat am 12. März 2026 auf dem Bahnhof von Pisa einen Waffentransportzug gestoppt, berichtet Contropiano. Daran waren Arbeiter des Stahlwerks JSW und von Piombino Logistics beteiligt, da ein Teil des Kriegsmaterials innerhalb des Stahlwerks transportiert und auf einen Güterzug verladen wurde , der offenbar für die Ankunft am Bahnhof Palmanova in Friaul-Julisch Venetien bestimmt ist, bevor er vom Hafen Monfalcone aus verschifft werden sollte. Auch im Hafen von Piombino stoppen die Arbeiter ein Schiff des Verteidigungsministeriums, das eine riesige Menge Kriegsmaterial, Dutzende Militärfahrzeuge und Container, die wahrscheinlich Sprengstoff enthielten, geladen hatte. USB rief, sobald die Nachricht eintraf, innerhalb kürzester Zeit einen Streik speziell für das Be- und Entladen sowie den Transport von Waffen aus. Für uns ist es inakzeptabel, dass Häfen, Fabriken und das italienische Eisenbahnnetz selbst militarisiert werden, um die Aufrüstungs- und Kriegspolitik unseres Landes zu befeuern, hieß es in dem Aufruf. Zusammen mit den Verbänden von Livorno und Pisa sowie anderen Aktivisten der Bewegung protestieren wir am Bahnhof Livorno Calambrone, um unseren Widerstand gegen eine weitere Lieferung des Todes, die durch unser Gebiet transportiert wird, zum Ausdruck zu bringen.
Sicherheitsdekret der Meloni-Regierung soll Polizeibeamte vor Strafverfolgung bewahren
Ein Sicherheitsdekret der Meloni-Regierung soll Polizeibeamte, die angeblich in Notwehr Menschen erschossen haben, vor Strafverfolgung bewahren. Dazu soll, wie „Südtirol News“ berichtet, ein eigenes Register für diejenigen eingeführt werden, die so gehandelt haben, damit gegen sie wegen Unschuldsvermutung nicht ermittelt werden kann. Die Opposition protestiert, denn das Dekret, schütze Polizeibeamte, die deutlich nicht in Notwehr gehandelt haben. Auch im Zusammenhang mit der Justizreform will Meloni der Staatsanwaltschaft vorschreiben, in welchen Fällen sie ermitteln kann und in welchen nicht.
Der Generalsekretär der CGIL fordert deshalb, im Referendum am 22./23.März gegen die Reform zu stimmen, da dieses Referendum absolut nichts mit einer Justizreform zu tun hat. Die Regierung will die Autonomie und Unabhängigkeit der Justiz einschränken, denn ihr Ziel ist nicht Regieren, sondern Befehlen.
Minderjährige im Jugendgefängnis Casal del Marmo von Rom gefoltert
Wegen mutmaßlicher Folter von Minderjährigen im Jugendgefägnis Casal del Marmo von Rom ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen 10 daran beteiligte Beamte, berichtete „ANSA“ am 12.März. Die Missandlungen hätten sich zwischen Februar und November 2025 ereignet. Pippo Costella, Direktor von Defence For Children Italien, kritisierte, dass das Gefängnis über 496 Pläze verfügt,aber mit 529 belegt war. In Räumen, die für 50 Personen vorgesehen sind, mussten 70 Personen leben.
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