In der Republik Bharat beliebt und begehrter denn je: Erdöl und Flüssigerdgas aus der RF

Flagge der Russischen Föderation an einem Schiff. Quelle: Pixabay, Foto: Michel van der Vegt

Frankfurt am Main, BRD (Weltexpress). Es gilt, was galt: Alte Lieb‘ und alter Span brennen leichtlich wieder an. So und nicht anders ist es auch zwischen der Russischen Föderation (RF) und der Republik Bharat, auch Indien genannt. Kaum greift der Hauptstaat der Yankee-Imperialisten im Allgemeinen und der Yankee-Finanzimperialisten im Besonderen mit dem einen und anderen seiner Vasallen die Islamische Republik Iran an, steigen nicht nur die Preise für Erdöl und Erdgas, sondern in Bharat der Wunsch, mehr denn je aus der RF kaufen zu wollen, selbstverständlich nicht in Dollar.

In Bharat wird auf den Dollar geschissen wie im Iran, aber voll. Das wurde nicht nur den einst arabischen Republiken Irak und Syrien zum Verhängnis, von Libyen und anderen ganz zu schweigen, die zu islamischen Veranstaltungen wurden, sondern auch dem nicht weniger islamischen Iran, der seine Bodenschätze auch nicht mehr in Dollar verkaufen wollte. In Neu-Delhi scheint man sich nicht an das Verbot der Regierung und des Regimes der VSA, Erdöl und Ergas und anderes aus der RF zu kaufen, halten zu wollen. Daß gleich zwei Tanker mit Erdöl aus der RF „nach Indien umgeleitet“ wurden, daß teilt Olga Samofalowa unter der Überschrift „Tanker umgeleitet: Indien setzt wieder auf Erdöl und Gas aus Russland“ in RT DE (6.3.2026) mit. Auch Bloomberg berichtete und zudem darüber, daß Bharat aufgrund des Drucks aus den VSA seine Importe aus der RF im Allgemeinen und insbesondere die von Erdöl in den vergangenen Monaten reduzierte.

Daß Bharat nicht nur Probleme beim Erdöl hat, sondern auch beim Erdgas, das wird in Reuters berichtet. In Katar kann nicht mehr Flüssigerdgas produziert werden. Bis auf weiteres gilt: Schicht im Schacht!

Wladimir Tschernow, Analyst bei Freedom Finance Global, wird von Olga Samofalowa zum Thema wie folgt zitiert: „Angesichts der militärischen Aktionen in der Region und der Risiken für Lieferungen durch die Straße von Hormus ist es für indische Raffinerien wichtig, schnell Mengen zu beschaffen, die ohne langwierige neue Ausschreibungen erhältlich sind. Genau aus diesem Grund kommen Lieferungen zum Einsatz, die sich bereits in der Nähe befinden und innerhalb der nächsten Tage entladen werden können.“ Samofalow notiert, daß „vor der Küste Indiens … 9,5 Millionen Barrel mit Zugang innerhalb einer Woche und bis zu 30 Millionen Barrel in einem weitläufigen Gebiet des Indischen Ozeans gelagert“ werden würden und zwar „in Tankern“.

Wohl wahr, was Tschernow anmerkt, daß „auf dem Markt … große russische Mengen im Umlauf“ seien, „die schnell zwischen Indien und China umgeleitet werden können, und Indien versucht gerade, einen Teil dieser Lieferungen abzufangen, um nicht allein mit den erhöhten Risiken im Persischen Golf konfrontiert zu sein. Dabei ist die Konkurrenz mit China nach wie vor vorhanden. China verstärkt in solchen Momenten ebenfalls seine Einkäufe und ist überhaupt zu einem wichtigen Käufer auf dem Seeweg geworden.“

Aus der RF können gutes und relativ günstiges Erdöl und Erdgas geliefert werden. Doch die Preise steigen.

Anzeige:

Reisen aller Art, aber nicht von der Stange, sondern maßgeschneidert und mit Persönlichkeiten – auch Reisen mit Themen aus Politik und Wirtschaft (Politische Ökonomie und Geopolitik) durch alle Länder, in denen Erdöl und Erdgas gefördert wird –, bietet Retroreisen an. Bei Retroreisen wird kein Etikettenschwindel betrieben, sondern die Begriffe Sustainability, Fair Travel und Slow Food werden großgeschrieben.

Vorheriger ArtikelVSA und Staat Israel hetzen Kurden gegen Perser auf – Der Iran wehrt sich
Nächster ArtikelVon der Republik Bharat eingeladen, von den VSA versenkt – War die Fregatte Dena, die an der Übung ‚Milan‘ teilnahm, wehrlos?