Die Schließung der Straße von Hormus wird zu erheblichen Turbulenzen auf dem Düngemittelmarkt führen – Kirill Dmitrijew

Iranische Küste tief unter uns. © Foto/ BU: Dr. Peer Schmidt-Walther, Aufnahme: November 2013

Moskau, Russland (Weltexpress). Der Sonderbeauftragte des russischen Präsidenten für Investitionen und wirtschaftliche Zusammenarbeit mit dem Ausland und Leiter des Russischen Direktinvestitionsfonds (RDIF), Kirill Dmitrijew, ist der Ansicht, dass die Schließung der Straße von Hormus zu erheblichen Störungen auf den globalen Düngemittel- und Agrarmärkten führen würde.

Unter Berufung auf statistische Daten erklärte Dmitrijew, dass ein erheblicher Teil der weltweiten Lieferungen wichtiger Komponenten für die Düngemittelproduktion über diese Route abgewickelt wird. Insbesondere etwa 44 % des weltweiten Schwefelhandels, rund 31 % des Harnstoffhandels, 18 % des Ammoniakhandels und 15 % des Phosphathandels sind mit der Logistik in dieser Region verbunden.

„Die Düngemittel- und damit auch die Agrarmärkte sind stark von der Straße von Hormus abhängig“, schrieb Dmitriev auf seiner Seite im sozialen Netzwerk X.

Er betonte, dass mögliche Störungen des Schiffsverkehrs in den Gewässern der Meerenge erhebliche Folgen für die Rohstoffmärkte haben und den globalen Agrarsektor unter Druck setzen könnten.

Anzeige:

Reisen aller Art, aber nicht von der Stange, sondern maßgeschneidert und mit Persönlichkeiten – auch Reisen mit Themen aus Politik und Wirtschaft (Politische Ökonomie und Geopolitik) durch die USA, den Staat Israel und die Islamische Republik Iran –, bietet Retroreisen an. Bei Retroreisen wird kein Etikettenschwindel betrieben, sondern die Begriffe Sustainability, Fair Travel und Slow Food werden großgeschrieben.

Vorheriger ArtikelBettelt die Republik Bharat bei den Yankee-Imperialisten? – Erdöl aus der RF begehrt wie nie!
Nächster ArtikelAktienindizes der Volksrepublik China fallen angesichts der Spannungen in der Straße von Hormus