Kommentar: Petrodollar und Paroli, Klapperstorch und Kissenschlacht – Was sonst, wenn nicht Krieg der VSA gegen den Iran?

Kissen. Quelle: Pixabay, Foto: Małgorzata Smożewska

Berlin, BRD (Weltexpress). Wer das Zusammenziehen von militärischen Kräften des Vereinigte Staaten von Amerika (VSA) genannten Imperiums rund um die Islamische Republik Iran nicht als das versteht, was es ist: ein Aufmarsch am Golf, und deren Veranstaltung zur Führung der Vasallentruppen aus den Vasallenstaaten nicht als das, was es ist: das Kriegsbündnis Atlantikpakt, der hält den Klapperstorch für den Vogel, der die Babys bringt.

Mit Abschreckung oder einem Klassenausflug hat der Aufmarsch nichts zu tun. Wer meint, daß die Regierung und das Regime des Iran kapitulieren würden, dem geistern auch andere Phantasien durch den Kopf. Verhandlungen wie die in Genf zwischen den Regierungen in Washington und Teheran sind nichts weiter als Theaterdonner, bei dem es weder um Frieden, noch um Freude und Eierkuchen geht. Ums Öl geht’s und um das Geld, mit dem der Rohstoff verkauft und gekauft wird, also den Petrodollar.

Als der Irak unter Staatspräsident Saddam Hussein und der Baath-Partei von den VSA angegriffen und zerstört wurde, wollte dieser 2000 das Öl aus dem Irak nur noch gegen Euro verkaufen. Nach der Invasion und Besatzung kehrte der Irak zum Dollar zurück. Als Muammar al-Gaddafi 2009 einen goldgedeckten Dollar für ganz Afrika forderte und plante, besiegelten die Yankee-Imperialisten im Allgemeinen und die Yankee-Finanzimperialisten sein Schicksal. A-Gaddafi wurde wie Hussein ermordet. Der Staat zerstört.

Als die Bolivarische Republik Venezuela 2018 begann, sein Öln in Renminbi und Rubel zu handeln, dauerte es lange, aber 2026 griffen die VSA den Staat an und entführten den Präsidenten Nicolás Maduro mit seiner Frau. Noch leben beide und auch Venezuela wurde nicht zerstört. Dafür bestimmen die VSA wieder über das Öl, das in Petrodollar verkauft und gekauft wird.

Als die Islamische Republik Ran begann, wie die RF Alternativen zum Petrodollar zu nutzen, rief das die VSA auf den Plan. Mittenmang statt nur dabei der Staat Israel, der mit den VSA tief verbunden wurde. Die Operation Rising Lion lief nur ein paar Tage im Juni 2025. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben!

Wenn das Arabien der Saud-Dynastie meint, weiter mit der VR China verhandeln zu können und den 1974 mit den VSA vereinbarten Deal , Öl ausschließlich in Petrodollar zu verkaufen, wie es ihr gefällt, dann wird diese die Rechnung ohne den Wirt machen. Sie wird früher oder später fallen.

Die VSA werden den Krieg führen, in welcher Form auch immer, und keine Kissenschlacht.

So leicht wie 1953 im Iran, als die Regierung Mossadegh gestürzt wurde, weil die Herren der VSA das so und nicht anders wollten, nachdem die Ölindustrie des Iran verstaatlicht wurde, wird es in diesem arabischen Staat allerdings nicht ablaufen, aber wenn, dann so ähnlich. Allerdings fehlt im Arabien der Saud-Dynastie wie im Iran – zwei Staaten in denen Reichtum und Religion Hand in Hand gehen – das alles Entscheidende: die Avantgarde der Arbeiter und Bauern, ja, jeglicher Rat von Arbeitern, Bauern und Soldaten. Ohne Avantgarde keine Revolution und umgekehrt.

Deswegen werden die muselmanischen Staaten des Kapitals den VSA mit dem VK im Beiboot samt deren Vasallenstaaten mehr oder weniger Paroli bieten können. Quantität und Qualität hängen dabei von der RF und der VR China ab.

Anmerkung:

Siehe die Beiträge

im WELTEXPRESS.

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