
Berlin, BRD (Weltexpress). Erst wurden in der Fuchsbau genannten Berliner Max-Schmeling-Halle, die mit 9 000 Zuschauern ausverkauft war, vier Füchse für ihre Erfolge bei den verlogen Europameisterschaften im Hallenhandball genannten Veranstaltung mit Totalitaristen und Faschisten in den Königreichen Norwegen, Schweden und Dänemark geehrt, dann wurde auf Seiten der gastgebenden Kapitalgesellschaft mit beschränkter Haftung vergessen, die Handbremse zu lösen. Das Punktspiel der obersten Liga der untergehenden BRD am Sonntagabend, den 15.2.2026, plätscherte vor sich hin.
Nach 25 Minuten stand es 11:11. Zuvor scheiterte Tobias Schjölberg Gröndahl erneut im Angriff, nachdem er zuvor den einen oder anderen Angriff vollends versiebte. Die aktuelle Auswahl der TVB 1898 Handball GmbH & Co. KG mit Sitz in Waiblingen gab sich Mühe und ging an den Rand ihrer Möglichkeiten. Die wurden jedoch im Laufe der Partie geschmälert, denn die Schiedsrichter Marvin Cesnik und Jonas Konrad stellen Max Häfner (13.), und Marco Mengon in der ersten Halbzeit vom Platz, Antonio Serradilla in der zweiten (38.). Immerhin blieben Kai Häfner und Simone Mengon auf dem Parkett. Sie schenkten Dejan Milosavljew, der das Füchse-Tor hütete, jeweils sieben Treffer ein. Max Heydecke stach mit sechs Toren zudem aus dem von Misha Kaufmann trainierten und betreuten Kader heraus.
Bei den Füchsen ragte wieder einmal Lasse Bredekjaer Andersson heraus, allerdings nur eine Halbzeit. In der warf er nicht nur acht Tore, sondern gaben mehrere Vorlagen, von denen vor allem Tim Freihöfer profitierte, der ebenfalls mit acht Toren zum Heimsieg in Höhe von 37:32 beisteuerte. Keine Frage, daß auch Welthandballer Mathias Gidsel zu nennen ist, der sieben Treffer erzielte, Matthes Langhoff wäre wohl in diesen Bereich vorgestoßen, wenn er nicht nur in der Abwehr eingesetzt würde, sondern häufiger im Angriff, viel häufiger. Nils Lichtlein und Hakun West av Tegum erledigten ihre Aufgaben über die gesamte Spielzeit zufriedenstellen.
Dafür, daß man im Berliner Fuchsbau nach 30 Minuten mit einer 16:13-Führung in die Kabine geht, kann man sich nichts kaufen. Der Rückstand wurde innerhalb weniger Minuten in einer 19:17-Führung (36.) gedreht und langsam ausgebaut, aber sicher. Kein Wunder also, daß Misha Kaufmann erstens stolz und zweitens sauer war. „Wir mach das in der ersten Halbzeit sehr gut, sehr diszipliniert“, meinte der Deutsche mit Ausweis der Schweizerischen Eidgenossenschaft, der erkannte, daß in der zweiten Halbzeit der „Zugriff fehlte“. Davon würden die 13 Gegentoren in Halbzeit eins und die 24 Gegentore in Halbzeit zwei Zeugnis ablegen. Wenn seine Mannschaft kommende Saison in Berlin nicht nur 30 Minuten „sehr gut“ und „sehr diszipliniert“ spielen sollte, sondern 60, dann darf sich Kaufmann „aufs nächste Jahr“ freuen.
Füchse Cheftrainer Nicolej Krickau: lobte nach dem Arbeitssieg im Fuchsbau die „kämpferische Klasse“. Das galt sowohl für den Gegner als auch für die von ihm betreute Mannschaft. Er bemängelte jedoch die Aufmerksamkeit der Abwehr, die auf vier Rückraumspieler traf, wobei die von Kaufmann trainierte Mannschaft auch wieder auf Kreisläufer umstellte. Diese Umstellung sei für seine Männer „schwierig“ gewesen. Auch sei „der Angriff heute weit weg von unserem Niveau“ gewesen. Allerdings hätten sich seine Spieler „nach dem Rückstand zur Pause gut zurückgekämpft“. Darüber sei man glücklich. Glücklich waren wohl auch die eingangs geehrten vier Füchse.

© Münzenberg Medien, Foto / BU: Stefan Pribnow, Ort und Datum der Aufnahme: Berlin, 15.2.2026
Daten zum Spiel
Füchse Berlin Handball GmbH: Ludwig, Milosavljev (11 Paraden); Darj (3), Prantner, Andersson (8), Ariño, Grøndahl, Lichtlein (5), Gidsel (7), Freihöfer (8/2), Cehte, Langhoff (2), Herburger, av Teigum (4), Marsenić.
TVB 1898 Handball GmbH & Co. KG: Kornecki, Vujović (9 Paraden); Max Häfner, Serradilla (1), Lien, Šnajder, Simone Mengon (7), Schmid (1), Heydecke (6), Matzken (4), Zieker (2), Marco Mengon (2), Kai Häfner (7/3), Nigg (2).
Schiedsrichter: Marvin Cesnik und Jonas Konrad
Zuschauer: 9 000 Zuschauer in der Max-Schmeling-Halle in Berlin
Ergebnis: 37:32 (13:16)


