Kapitalisten und Christen und Sozen und so weiter oder Vaterlandsverräter beim Volkswagen-Konzern – Werksschließungen und Stellenabbau

VW in Wolfsburg. Quelle: Pixabay

Frankfurt am Main, BRD (Weltexpress). Das Kapital kennt weder Hautfarbe noch Geschlecht, geschweige denn Heimatland, vom deutschen Volk ganz zu schweigen. Hinter der BRD als Vasallenstaat, Vielvölkerstaat, Apartheidstaat und Kriegsstaat stecken nicht nur fremde Herren aus Übersee, sondern auch und insbesondere Kapitalisten und Christen und Sozen und so weiter. Der Hauptfeind sitzt im eigenen Land. Und diesem sitzt das Hemd näher als der Rock. der in den Wind gehangen wird in der Hoffnung, daß dieser ein günstiger ist.

Beim Volkswagen-Konzern ist das nicht anders. Dort weht kein laues Lüftchen, sondern seit Jahren eine steife Brise, bisweilen herrscht Sturm. Beim VW-Konzern in der BRD werden nicht nur Stellen abgebaut, sondern auch Fabriken. „Scheiß der Hund drauf“, möchte mancher hinter vorgehaltenen Hand sagen. Doch im Ausland wird weiter aufgebaut und ausgebaut. Stellen sollen in Staaten in Asien, Nordamerika und Südamerika erhalten und neu geschaffen werden. In der BRD hingegen sollen bis 2030 mindestens 35 000 Stellen an zehn Standorten abgebaut werden.

Lohnarbeiter und Energie und noch vieles andere mehr sind in der BRD im Vergleich zu anderen Staaten des Kapitals zu teuer. Aus der Konzernzentrale in Wolfsburg hieß es deswegen bereits zu Beginn dieses Jahres, daß insgesamt 25 000 Austritte „vertraglich fixiert“ seien. Ein großer Teil der gestandenen Lohnarbeiter nutzt die Altersteilzeit und etwas mehr als 10 000 Lohnarbeiter der Stammbelegschaft werden die Volkswagen AG bis Ende 2025 verlassen.

Die verdummten Lohnarbeiter in der BRD nehmen nicht nur Stellenabbau hin, sondern auch Lohnverzicht und eine Rente, die nichts weiter ist als ein Beleg für die Ausbeutung durch Kapitalisten. Dabei schwebt das Damoklesschwert von weiten Entlassungen und Schließungen von Werken weiter über der BRD, denn das, was hier und heute produziert wird, wird in der weiten Welt immer weniger gewünscht und gebraucht. Was kann anderswo nicht besser und billiger hergestellt werden?

Autos aus der BRD werden immer weniger gewollt. Wer braucht noch ein Werk in Osnabrück oder in Zwickau oder in Chemnitz? In Dresden wurde die sogenannte Gläserne Manufaktur dichtgemacht. Schluß. Ende. Aus. Kein Phaeton mehr, kein Bentley, kein Golf und kein I-was-auch-immer.

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