Mokau, RF (Weltexpress). Nach den Schüssen auf Generalleutnant Wladimir Alexejew in einem Wohnhaus an der Wolokolamskaja-Chaussee in Moskau waren nicht nur Ärzte im Einsatz, sondern auch Ermittler. Die Ärzte sorgten dafür, daß Alexejew nicht mehr in Lebensgefahr schwebt und die Ermittler machten den Attentäter ausfindig. Der Attentäter, der geschossen hat, und seine Komplizen, die ihn unterstützt haben, sollen dem Föderalen Sicherheitsdienst Russlands (FSB) bekannt sein.
Am Sonntagmorgen, den 8.2.2026, wurde vom FSB eine Pressemitteilung veröffentlicht. Demnach soll der mutmaßliche Attentäter Ljubomir Korba, geboren 1960, unter Mitwirkung der Sicherheitsbehörden der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) in Dubai verhaftet werden sein. Aus den VAE wurde er inzwischen an die Russsische Föderation (RF) ausgeliefert und also ausgeflogen.
Auch die Komplizen wurden genannt. Wiktor Wassin, geboren 1959, wurde in Moskau verhaftet. Sinaida Serebrizkaja, geboren 1971, soll sich in die Ukraine abgesetzt haben.
In der besagten FSB-Pressemitteilung heißt es: „Die Identität des Täters, der wenige Stunden nach der Tat das russische Staatsgebiet verlassen hat und in die Vereinigten Arabischen Emirate geflogen ist, wurde festgestellt. Es handelt sich um den gebürtigen Ukrainer Ljubomir Korba, geboren 1960, aus der Region Ternopol, der heute russischer Staatsbürger ist. Dank der Maßnahmen, die von den operativen Mitarbeitern des FSB und des Innenministeriums Russlands, den Ermittlern des Untersuchungsausschusses Russlands sowie den zuständigen Behörden der Vereinigten Arabischen Emirate ergriffen wurden, wurde der Verdächtige festgenommen und in die Russische Föderation überstellt. Es wurde festgestellt, dass Korba Ende Dezember letzten Jahres im Auftrag der ukrainischen Geheimdienste nach Moskau gekommen war, um einen Terroranschlag zu verüben. Die Ermittlungen und operativen Fahndungsmaßnahmen zur Aufklärung aller Umstände der Straftat sowie zur Suche nach den Drahtziehern der Straftat werden fortgesetzt.“
Mitarbeiter des FSB veröffentlichten neben Texten auch Fotos und Videos. Fotos von der Tatwaffe, einer Pistole Makarow mit Schalldämpfer und drei Patronen, Videos von Überwachungskameras.
Zudem soll Sinaida Serebrizkaja „zwei Stockwerke unterhalb des Generals“ eingezogen sein. Sie solle Informationen über den Tagesablauf des Generals gesammelt haben. Auch sie soll nach dem Attentat in die Ukraine geflohen sein.
Anmerkung:
Siehe die Beiträge
- Zur Festnahme der Verdächtigen im Zusammenhang mit dem Attentat auf den hochrangigen russischen General Wladimir Aleksejew von TASS
- Attentat auf den russischen General Wladimir Aleksejew von TASS
im WELTEXPRESS.
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