Leichen in Lissabon oder Tote in der Eléctrico – Der Kriminalroman „Portugiesisches Schweigen“ von Luis Sellano

"Portugiesisches Schweigen", ein Lissabon-Krimi von Luis Sellano © Heyne

Berlin, BRD (Weltexpress). Wer Lissabon liebt, der wird auch auch diesen Lissabon-Krimi von Luis Sellano lieben, der für Kenner und Kritiker kein Unbekannter ist, auch kein Portugiese, aber einer, der Stockfisch und Pastéis de Nata als Mahlzeit mag und Vinho Verde und so weiter und Henrik Falkner und so fort.

In diesem Lissabon Krimi steht Helena Gomes im Herbst in der Stadt mit dem sicheren Hafen (Lisboa, wie Lissabon in Portugiesisch genannt wird, stammt vom phönizischen Allis Ubbo ab, und zwar vor einem Rätsel. Nein, es geht nicht um die Frage, wer oder was am Tejo übler ist, Investoren oder Touristen, die zur Verdrängung der Bewohner aus den alten Stadtteilen an den Rand der Migrantenmetropole führt. Der Wert der Häuser wird gesteigert, auch spekulativ, und der Preis, um darin zu wohnen.

Die Kommissarin muß Todesfälle in der Eléctrico, der berühmten historischen Straßenbahn, aufklären. Helena Gomes läßt ihren Lebensabschnittsgefährten Henrik Falkner mitfahren.

Bibliographische Angaben:

Luis Sellano, Portugiesisches Schweigen, ein Lissabon-Krimi, 272 Seiten, Sprache: Deutsch, Format: 13,5 x 20,6 cm, Bindung. Klappenbroschur, Verlag: Heyne im Konzern Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH, München, 1. Auflage 14.5.2025, ISBN: 978-3-453-44236-8, Preise: 16 EUR (Deutschland(, 16,50 EUR (Österreich), 22,90 SFr

Anzeige:

Reisen aller Art, aber nicht von der Stange, sondern maßgeschneidert und mit Persönlichkeiten – auch Reisen durch Lissabon und Portugal –, bietet Retroreisen an. Bei Retroreisen wird kein Etikettenschwindel betrieben, sondern die Begriffe Sustainability, Fair Travel und Slow Food werden großgeschrieben.

Vorheriger ArtikelPrinzipien allein wärmen nicht: Europas klammheimliche Rückkehr zu russischem Öl
Nächster ArtikelEine neue Weltordnung – Die Chancen für Deutschland und Europa